Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende Sammlung wissenschaftlicher Aufsätze über Superhelden, die historische Perspektiven, theoretische Diskussionen und kulturelle Auswirkungen behandeln. Während es eine wertvolle Quelle für ernsthafte Fans und Akademiker ist, kann es für Gelegenheitsleser trocken und anspruchsvoll sein.
Vorteile:⬤ Gut gebunden und von guter Qualität
⬤ informative Aufsätze über die Geschichte der Superhelden
⬤ enthält seltene historische Dokumente
⬤ macht den Leser mit verschiedenen Sichtweisen vertraut
⬤ lohnend für ernsthafte Fans und diejenigen, die an einem wissenschaftlichen Diskurs interessiert sind.
⬤ Trockener und akademischer Ton
⬤ anspruchsvolle und komplexe Lektüre
⬤ nicht für Gelegenheitsleser geeignet
⬤ einige veraltete Ansichten in bestimmten Aufsätzen
⬤ hoher Preis.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Superhero Reader
Mit Beiträgen von Will Brooker, Jeffrey A. Brown, Scott Bukatman, John G. Cawelti, Peter Coogan, Jules Feiffer, Charles Hatfield, Henry Jenkins, Robert Jewett und John Shelton Lawrence, Gerard Jones, Geoff Klock, Karin Kukkonen, Andy Medhurst, Adilifu Nama, Walter Ong, Lorrie Palmer, Richard Reynolds, Trina Robbins, Lillian Robinson, Roger B. Rollin, Gloria Steinem, Jennifer Stuller, Fredric Wertham, und Philip Wylie.
Trotz ihrer kommerziellen Anziehungskraft und medienübergreifenden Reichweite werden Superhelden erst seit kurzem von der Wissenschaft nachhaltig beachtet. Diese bahnbrechende Sammlung versammelt Essays und Buchauszüge von bedeutenden Autoren über Comics und Populärkultur.
Superheldencomics sind zwar ein eigenständiger und manchmal verachteter Zweig des Comicschaffens, aber sie sind ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklung des nordamerikanischen Comics und der Geschichte des Mediums. In den letzten fünfzig Jahren waren sie auch das einzige, den Markt beherrschende Genre. Die schiere Menge der Superheldencomics, die im Laufe der Jahre veröffentlicht wurden, ist atemberaubend. Die großen Superhelden-Universen sind eine der umfangreichsten Erzählungen, die je geschaffen wurden. Darüber hinaus sind die Figuren, die in diesen fiktiven Universen leben, äußerst einflussreich und haben auf der ganzen Welt Kultstatus erreicht. Ihre Bilder und Abenteuer haben viele andere Medien wie Filme, Videospiele und sogar Prosaliteratur geprägt.
Dieser Reader verfolgt zwei Ziele: Erstens soll er in einem einzigen Band eine Auswahl der anspruchsvollsten Kommentare zu Superhelden versammeln, und zweitens soll er die Art und Weise, wie Superhelden mit größeren sozialen, kulturellen, literarischen, ästhetischen und historischen Themen in Verbindung stehen, die für eine Vielzahl von Lesern sowohl in der Wissenschaft als auch darüber hinaus von Interesse sind, deutlicher herausstellen.