Bewertung:

Die Kritiken zu Paul Dohertys jüngstem Athelstan-Roman lassen gemischte Gefühle bei den Lesern erkennen. Viele schätzen das fesselnde Mysterium und die reichhaltigen historischen Details, während einige meinen, das Buch wiederhole sich und habe nicht den Charme früherer Teile. Das Ende wurde für seine Brillanz gelobt, obwohl einige Leser das zentrale Rätsel zu vorhersehbar fanden. Insgesamt wird das Buch als unterhaltsam, aber nicht als eines der besten der Reihe angesehen.
Vorteile:Reichhaltiger historischer Kontext, fesselndes Rätsel, clevere Wendungen, lebendige Beschreibungen des mittelalterlichen Londons und ein zufriedenstellendes Ende.
Nachteile:Sich wiederholende Elemente, einige wenig entwickelte Charaktere, gelegentlich gestelzte Dialoge und ein zunehmender Fokus auf grundlose Gewalt, der einige Leser abschrecken könnte.
(basierend auf 62 Leserbewertungen)
The Mansions of Murder
Ein ermordeter Priester, eine verschwundene Leiche, ein gestohlener Schatz: Bruder Athelstan nimmt seine bisher schwierigste Untersuchung in Angriff.
Oktober, 1381. Bruder Athelstan wird in die Kirche St. Benet's in Queenhithe gerufen, um den Mord an einem Priester zu untersuchen. Pfarrer Reynaud wurde erstochen in seiner eigenen verschlossenen Kirche aufgefunden. Zu den weiteren beunruhigenden Entdeckungen gehören ein leerer Sarg und eine geplünderte Geldtruhe. Wer würde in einer heiligen Kirche einen Mord begehen? Wer würde eine Leiche in der Nacht vor der Beerdigung wegzaubern - und wer wäre mutig genug, einen Schatz zu stehlen, der dem gefürchtetsten Gangleader Londons gehört?
Unterdessen enthüllt der Tod eines von Athelstans Gemeindemitgliedern ein schockierendes Geheimnis. Könnte es eine Verbindung zu dem ermordeten Priester von St. Benet's geben?
Athelstans Ermittlungen führen ihn in die dunkle und gefährliche Welt des als "The Flesher" bekannten Bandenchefs, dessen Einfluss beängstigend weit reicht...