Bewertung:

Das Buch bietet eine lebendige Darstellung der Londoner Theaterwelt der Nachkriegszeit aus der Sicht von Joan, einer Garderobiere, die mit dem Tod ihres Mannes und der Komplexität ihrer Beziehungen zu kämpfen hat. Sie verwebt Themen wie Trauer, Identität und die anhaltenden Auswirkungen des Faschismus zu einer tiefgreifenden Erzählung.
Vorteile:Der Text wird für seine Exzellenz und Tiefe gelobt, da er die Atmosphäre des London der Nachkriegszeit und die Feinheiten der Theaterwelt einfängt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, und der Schauplatz ist reichhaltig beschrieben. Viele Leser fanden die psychologischen Einblicke und den historischen Kontext fesselnd und relevant.
Nachteile:Einige Rezensenten waren der Meinung, dass die Handlung nur langsam vorankommt und es ihr an Spannung mangelt, wobei einige Erwartungen nicht erfüllt wurden. Die Kritiker bemängelten einen Mangel an Kohärenz in Teilen der Geschichte, insbesondere in Bezug auf die politischen Elemente, was sie weniger glaubwürdig machte. Außerdem fanden einige Leser die Erzählung verwirrend und nicht so fesselnd wie frühere Werke McGraths.
(basierend auf 19 Leserbewertungen)
The Wardrobe Mistress
Januar 1947. London liegt in Trümmern, es gibt nichts zu essen, und es ist der kälteste Winter seit Menschengedenken.
Zu allem Überfluss ist Charlie Grice, einer der großen Bühnenschauspieler der damaligen Zeit, plötzlich gestorben. Seine Witwe Joan, die Garderobiere, ist außer sich vor Kummer. Dann entdeckt sie eines Nachts Griceys Geheimnis.
Joan taucht in eine neue, dunkle Welt ein und erkennt, dass der Faschismus sich zwar verstecken mag, aber niemals stirbt. Ihr Krieg ist also doch nicht vorbei.