Bewertung:

HEAT A Tale of Love and Fear in a Climate Changed World schildert die Kämpfe einer Gruppe von Rentnern, die mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert sind und ihre Heimat in Südflorida verlassen müssen. Die Erzählung verwebt menschliche Dramen, Liebe und die harten Realitäten der Klimamigration zu einer ernüchternden und doch hoffnungsvollen Erkundung der Zukunft.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben und fesselnd und bietet eine nachvollziehbare und menschliche Perspektive auf den Klimawandel. Es zeichnet sich durch gut gezeichnete Charaktere aus und verbindet persönliche Geschichten mit technischen Details auf zugängliche Weise. Die Geschichte kommt zur rechten Zeit und dient als eindringlicher Weckruf über die möglichen Folgen des Klimawandels, wodurch sie sowohl unterhaltsam als auch informativ ist.
Nachteile:Einige Leser werden das Buch vielleicht als etwas belehrend empfinden. Außerdem bietet es zwar eine fesselnde Erzählung, aber diejenigen, die auf der Suche nach rein fiktiven Geschichten sind, könnten das Gefühl haben, dass die Sachbuch-Elemente den fiktiven Aspekt überschatten.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Heat: A Tale of Love and Fear in a Climate-Changed World: A Tale of Love, Fear
Die Welt, die du kennst, steht unter Wasser - wohin gehst du also?
In einem Altersheim am Rande von Miami kämpfen die verbliebenen Bewohner nach Jahrzehnten des steigenden Meeresspiegels mit der Aussicht, umgesiedelt zu werden, während sich ein Hurrikan nähert. Die Geschichte folgt einem Umweltwissenschaftler, einem Ingenieur, einer ehemaligen Ballerina und ihrem Ehemann/Manager, einem Paar, das von einem Vergleich mit dem Holocaust besessen ist, einer Witwe, die vor dem Ende der Zeiten warnt, dem Eigentümer des Heims, der über die Folgen seines unausweichlichen Verlusts verzweifelt ist, und der Krankenschwester, die mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft blickt.
Sie alle sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und ein neues Zuhause zu suchen, weit weg von der unerträglichen Hitze und dem eindringenden Meer. Auf ihrem Weg nach Norden treffen sie auf Misstrauen, Entbehrungen und Massen von Flüchtlingen, die um die letzten bewohnbaren Orte der Erde konkurrieren. Sie werden auch mit einer Verwaltung konfrontiert, die nicht in der Lage ist, einen positiven Weg in die neue Welt zu finden, was zu einem sich entwickelnden Polizeistaat führt, in dem die Regierungstruppen versuchen, die Bewegungen der Flüchtlinge zu kontrollieren, oft mit großer Härte. Die Charaktere werden alle durch ihre Erfahrungen verändert, einige finden Liebe, andere entwickeln neue Bindungen, während andere sich mit ihrem Schicksal abfinden. Aber alle werden durch diese Selbstfindungsreise aus der Perspektive einer älteren Generation verändert, die damit kämpft, diese klimatisch veränderte Welt zu verarbeiten.