Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende Untersuchung der Gründungsprinzipien Amerikas und hebt die Verbindung zwischen diesen Prinzipien, der christlichen Moral und dem Naturrecht hervor. Die Autoren argumentieren gegen eine säkulare Interpretation der Gründungsdokumente und präsentieren eine gut recherchierte, nuancierte Analyse, die zeitgenössische Überzeugungen über die Rolle der Religion in Amerikas Ursprüngen in Frage stellt.
Vorteile:Gut recherchiert und überzeugend, aufschlussreiche Argumentation, umfangreiche Fußnoten, ein wertvoller Beitrag zu aktuellen Diskussionen, tiefes Verständnis der Themen, eine überzeugende Darstellung der Überzeugungen der Gründer, nützlich sowohl für allgemeine Leser als auch für Akademiker, und regt zum Nachdenken über Amerikas ideologische Wurzeln an.
Nachteile:Das Buch ist keine „leichte“ Lektüre und behandelt komplexe Ideen, die für manche Leser eine Herausforderung darstellen könnten. Einige Kritiker argumentieren, dass es eine mythologisierte Sicht der Gründerzeit in Bezug auf die Religion fördert.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
The Classical and Christian Origins of American Politics: Political Theology, Natural Law, and the American Founding
In den letzten 70 Jahren hat es eine beträchtliche Menge an Literatur gegeben, die behauptet, dass die amerikanischen Gründer vom modernen Denken durchdrungen waren. Die vorliegende Studie widerspricht dieser Tradition und vertritt die These, dass die Gründer Amerikas in ihrer grundlegenden theologischen, moralischen und politischen Anschauung zutiefst der klassischen christlichen Naturrechtstradition verpflichtet waren.
Belege für diese These finden sich in Fallstudien zu führenden amerikanischen Gründern wie Thomas Jefferson und James Wilson, den Pamphlet-Debatten, der Berufung der Gründer auf die Vorsehung während der Revolution und ihrem Verständnis der Volkssouveränität. Die Autoren gehen der Frage nach, wie das politische Denken der Gründer die Ressourcen enthielt, die die Institution der Sklaverei prinzipiell untergruben.
untersucht die Relevanz der politischen Theologie der Gründer für die heutige Politik. Dieses zeitgemäße, wichtige Buch leistet einen bedeutenden Beitrag zur wissenschaftlichen Debatte darüber, ob die amerikanische Gründung mit dem traditionellen Christentum vereinbar ist.