Bewertung:

In den Rezensionen wird Cathryn Princes Biografie über Fanny Bullock Workman als gut recherchierter und inspirierender Bericht gelobt, der die Pionierleistungen einer bemerkenswerten Frau im Bergsteigen und in der Frauenbewegung hervorhebt. Das Buch zeichnet sich durch zeitgenössische Parallelen und einen fesselnden Schreibstil aus. In einigen Rezensionen wird jedoch die Enttäuschung über die Menge an nicht zusammenhängendem Material und den vermeintlichen Mangel an Tiefe beim Verständnis bestimmter historischer Schauplätze zum Ausdruck gebracht.
Vorteile:Gut recherchierte Biografie, fesselnder und farbenfroher Schreibstil, Inspiration durch eine bahnbrechende Frau, zeitgenössische Relevanz für die Frauenrechte, fesselnde Erzählung, detaillierte Schilderung von Gefahren und Abenteuern und eine starke Darstellung von Fannys Charakter.
Nachteile:Einige Inhalte scheinen für ein allgemeines Publikum irrelevant oder übermäßig vereinfacht zu sein, wie z. B. die Aufnahme umfangreicher Details über eine andere Bergsteigerin (Annie Smith Peck) in eine Biografie, die sich auf Workman konzentriert, und vermeintliche Ungenauigkeiten in Bezug auf geografische Angaben.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
Queen of the Mountaineers: The Trailblazing Life of Fanny Bullock Workman
Fanny Bullock Workman war eine komplizierte und rastlose Frau, die sich den starren viktorianischen Moralvorstellungen widersetzte, die sie so einschränkend wie ein Korsett fand. Mit ihrem krausen braunen Haar, das sie unter einem Helm verbarg, war Workman eine Kraft auf und neben dem Berg.
Diese Amerikanerin trug maßgeblich dazu bei, die britische Vorherrschaft über das Bergsteigen im Himalaya zu brechen. Sie bestieg mehr Gipfel als jeder andere ihrer Kollegen und war die erste Frau, die die weiten Ausläufer des Himalaya kartographierte und die zweite, die vor der Royal Geographic Society of London sprach, zu deren früheren Mitgliedern Charles Darwin, Richard Francis Burton und David Livingstone gehörten. Ihre Bücher - reich an Fotografien, Illustrationen und Beschreibungen der meteorologischen Bedingungen, der Glaziologie und der Auswirkungen großer Höhen auf den Menschen - waren auch Jahrzehnte nach ihrer Veröffentlichung noch nützlich.
Workman ebnete den Weg für eine ganze Reihe von Bergsteigerinnen und ihr Vermächtnis lebt in den Stipendienpreisen von Wellesley, Smith, Radcliffe und Bryn Mawr weiter. Die Autorin und Journalistin Cathryn J.
Prince erweckt Fanny Bullock Workman zum Leben und zeigt, wie sie sich in der von Männern dominierten Welt der alpinen Clubs und Abenteuergesellschaften ebenso geschickt bewegte wie in den tiefen Gletscherspalten und eisigen Granitwänden des Himalaya. Queen of the Mountaineers" ist die Geschichte einer Frau, die in der Wissenschaft und bei der Erforschung des Himalaya Grenzen überschritt und für Frauen auf der ganzen Welt neue Wege aufzeigte.