Bewertung:

Das Buch bietet einen prägnanten Überblick über die Geschichte der Eugenik und beleuchtet ihre komplexen Beziehungen zu politischen Bewegungen und zur modernen Genetik. Während es für seine flüssige Lektüre und seinen informativen Inhalt gelobt wurde, erhielt es Kritik für den Zustand der physischen Kopie und die mangelnde Abdeckung bestimmter Themen.
Vorteile:Interessanter Inhalt, flüssige Lektüre, umfassender Überblick über die Geschichte der Eugenik, gut gegliedert mit einem guten Fluss von Kapitel zu Kapitel.
Nachteile:Der physische Zustand des Buches war schlecht, begrenzte Berichterstattung über die deutsche Eugenik-Erfahrung, einige Inhalte wirken veraltet, und kleinere Ungenauigkeiten bezüglich der Auswirkungen der genetischen Beratung.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Controlling Human Heredity: 1865 to the Present
Im späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert war die Annahme weit verbreitet, dass die Gesellschaft die Fortpflanzung derjenigen fördern sollte, die vorteilhafte Eigenschaften besaßen, und die Fortpflanzung derjenigen unterbinden sollte, die dies nicht taten.
Die kontrollierte Menschenzüchtung oder „Eugenik“, wie sie genannt wurde, war eine Bewegung mit breiter Unterstützung, die bis in die 1930er Jahre andauerte. In dieser knappen historischen Darstellung beantwortet der Autor die Fragen, warum die Eugenik, die Suche nach Mitteln zur Förderung ausschließlich „guter Gene“, zu Beginn des 20.
Jahrhunderts so attraktiv war, warum sie dann in Verruf geriet und ob sie heute im neuen Gewand der genetischen Beratung wiederkehrt.