Bewertung:

Das Buch „The Cost of Rights“ von Stephen Holmes und Cass Sunstein untersucht die Beziehung zwischen individuellen Rechten, Staat und Besteuerung und argumentiert, dass die Freiheit von der Durchsetzung der Rechte durch den Staat und der Finanzierung durch Steuern abhängt. Es wird als überzeugendes Gegenargument zu Ansichten beschrieben, die für einen minimalen Staat und niedrige Steuern eintreten und die Notwendigkeit des Staates zur Aufrechterhaltung von Freiheiten und zur Durchsetzung von Rechten betonen.
Vorteile:⬤ Bietet ein überzeugendes Argument, dass individuelle Rechte von staatlicher Durchsetzung und öffentlicher Finanzierung abhängig sind.
⬤ Gut artikulierte Einsichten in die Ökonomie der Freiheit und der Eigentumsrechte.
⬤ Gegenargument zu libertären Ansichten, das die Notwendigkeit von Steuern zur Sicherung von Rechten unterstützt.
⬤ Erweitert den Blickwinkel auf politische und rechtliche Fragen.
⬤ Fesselnd und zum Nachdenken anregend, fordert es die Leser auf, kritisch über die mit den Rechten verbundenen Kosten nachzudenken.
⬤ Einige Leser finden die Argumente zu breit gefächert und nicht stringent genug.
⬤ Kritiker bemängeln, dass das Buch weder eine klare politische Agenda noch praktikable Lösungen bietet.
⬤ Einige vermuten, dass es gesetzliche Rechte mit moralischen Rechten verwechseln könnte, was zu fehlerhaften Argumenten führt.
⬤ Das Buch erhielt negative Kritiken von Libertären und Regierungsgegnern, die es als Verteidigung des Status quo und der Übervorteilung durch die Regierung ansehen.
⬤ In einigen Rezensionen wird bemängelt, dass es dem Buch an Spannung und einer fesselnden Erzählung mangelt.
(basierend auf 23 Leserbewertungen)
The Cost of Rights: Why Liberty Depends on Taxes
Die einfache Einsicht, dass alle rechtlich durchsetzbaren Rechte Geld kosten, erinnert uns daran, dass die Freiheit nicht durch eine Regierung verletzt wird, die Steuern erhebt und ausgibt, sondern sie erfordert - und sie erfordert eine Bürgerschaft, die darüber wacht, wie das Geld eingesetzt wird.
Ausgehend von diesen praktischen, vernünftigen Überlegungen bietet The Cost of Rights ein nützliches Korrektiv zum Alles-oder-Nichts-Gefühl vieler politischer Debatten heutzutage (The Economist).