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The Art of Solidarity: Visual and Performative Politics in Cold War Latin America
Der Kalte Krieg forderte viele Menschenleben und fügte dem gesamten amerikanischen Kontinent enormen psychologischen Schmerz zu.
Die extreme Polarisierung, die sich aus der Gegenüberstellung von Kapitalismus und Kommunismus ergab, hielt einen Großteil der kreativen und produktiven Energie des zwanzigsten Jahrhunderts gefangen. Viele Künstler reagierten auf die Kämpfe des Kalten Krieges mit einer aktivistischen Kunstpraxis und nutzten den kreativen Ausdruck zur Mobilisierung des sozialen Wandels.
Die Kunst der Solidarität untersucht, wie diese kreativen Praktiken in Kunst und Kultur zu transnationalen Solidaritätskampagnen beitrugen, die Menschen in ganz Amerika vom frühen 20. Jahrhundert bis zum Kalten Krieg und seinen unmittelbaren Folgen miteinander verbanden. Diese Sammlung von Originalaufsätzen ist in vier chronologische Abschnitte gegliedert: kulturelle und künstlerische Produktion in der Zeit vor dem Kalten Krieg, die den Rahmen für die transnationale Organisation von Solidarität bildete; frühe künstlerische Reaktionen auf die zunehmende Polarisierung des Kalten Krieges und staatliche Repression; die zentrale Bedeutung kultureller und künstlerischer Produktion in sozialen Solidaritätsbewegungen; und Solidaritätsaktivismus jenseits von Bewegungen.
Die Themen der Aufsätze reichen von der Arbeit lesbischer Aktivistinnen in Mexiko-Stadt in den späten 1970er und 1980er Jahren über den Austausch und die Übertragung von Volksmusikpraktiken von Kuba in die Vereinigten Staaten bis hin zu den chilenischen Arpilleras, mit denen gegen die Militärdiktatur protestiert wurde. Während sich frühere Studien auf politisch engagierte Künstler konzentrierten oder untersuchten, wie Künstlergemeinschaften Solidaritätsbewegungen geschaffen haben, ist dieses Buch eines der ersten, das beide Perspektiven miteinander verbindet.