Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende und nuancierte Untersuchung der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, die ihre historischen Ursprünge, Schlüsselfiguren und intellektuellen Beiträge detailliert beschreibt und gleichzeitig ihre ideologischen Implikationen und Verbindungen zu zeitgenössischen politischen Bewegungen kritisch beleuchtet.
Vorteile:⬤ Eingehende Untersuchung der Geschichte und des Einflusses der Österreichischen Schule auf die moderne Wirtschaftspolitik.
⬤ Ausgewogene Perspektive, da der Autor kein Anhänger der Österreichischen Schule ist und eine unvoreingenommene historische Darstellung bietet.
⬤ Gut recherchiert und klar geschrieben, macht es komplexe Ideen leichter zugänglich.
⬤ Beschäftigt sich mit einem breiten Spektrum von Themen, einschließlich des Zusammenspiels von Wirtschaft und Politik und dem sozialen Kontext der österreichischen Denker.
⬤ Es fehlen klare Definitionen und Zusammenhänge für die wichtigsten wirtschaftlichen Begriffe, was Leser ohne fundierte wirtschaftliche Kenntnisse abschrecken könnte.
⬤ Einige Leser fanden die Erzählstruktur unzusammenhängend, was zu Verwirrung über die zeitliche Abfolge der Ereignisse führte.
⬤ Der kritische Ton des Autors gegenüber der österreichischen Wirtschaftslehre in einigen Abschnitten mag bei den Anhängern dieser Schule nicht gut ankommen.
⬤ Die Erörterung wirtschaftlicher Theorien könnte für Leser, die eine tiefer gehende Analyse wünschen, zu kurz oder unbefriedigend sein.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
The Marginal Revolutionaries: How Austrian Economists Fought the War of Ideas
In dieser kollektiven Biografie der Mitglieder der Österreichischen Schule der Nationalökonomie erweckt Janek Wasserman Persönlichkeiten wie Ludwig von Mises, Friedrich Hayek und Joseph Schumpeter zum Leben und vertritt die Ansicht, dass man den Hintergrund, vor dem ihre Philosophie entstand, verstehen muss, um sie und ihren anhaltenden Einfluss zu verstehen.