Bewertung:

Joshua Jipps „Die messianische Theologie des Neuen Testaments“ ist eine akademisch strenge und doch zugängliche Untersuchung der messianischen Identität Jesu im gesamten Neuen Testament. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert: eine exegetische Untersuchung des Neuen Testaments und eine theologische Synthese. Es unterstreicht die Bedeutung des Messianismus als zentrales Element der neutestamentlichen Theologie und ist sowohl für Gelehrte als auch für Laien zu empfehlen.
Vorteile:Das Buch ist gut gegliedert, voller exegetischer Einsichten und bietet eine neue Perspektive auf das Neue Testament. Es zeigt wirkungsvoll auf, wie das Thema der messianischen Theologie das gesamte Neue Testament durchzieht, was es für Gelehrte, Pastoren und nachdenkliche Christen wertvoll macht. Die wissenschaftliche Arbeit ist gründlich und stützt sich auf eine breite Palette von Quellen, die ein überzeugendes Argument für die Identität Jesu als Messias liefern.
Nachteile:Das Buch kann anspruchsvoll und nicht für alle Leser leicht zugänglich sein, insbesondere der erste Abschnitt, der für diejenigen, die mit der Bibelwissenschaft nicht sehr vertraut sind, sehr dicht sein kann. Manche Leser könnten sich von der akademischen Detailfülle überwältigt fühlen, und es könnte ein sorgfältiges Studium erfordern, um die Tiefe der Argumente voll zu erfassen.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
The Messianic Theology of the New Testament
Eines der frühesten christlichen Bekenntnisse - dass Jesus der Messias und Herr ist - ist seit langem im gesamten Neuen Testament anerkannt.
Joshua Jipp zeigt, dass das Neue Testament in der Tat um diesen grundlegenden messianischen Anspruch zentriert ist und jede seiner primären Kompositionen eine einzigartige kreative Erweiterung dieses gemeinsamen Fadens darstellt. Nachdem er dieses Argument über die Paulusbriefe bereits in seinem früheren Buch Christus ist König: Paul's Royal Ideology, arbeitet sich Jipp methodisch durch das Neue Testament, um zu zeigen, wie die Autoren Jesus als den fleischgewordenen, gekreuzigten und inthronisierten Messias Gottes verkünden.
Im zweiten Teil des Buches geht Jipp über die Exegese hinaus und wendet sich größeren theologischen Fragen wie der Christologie, Soteriologie, Ekklesiologie und Eschatologie zu, wobei er den praktischen Wert der Bibellektüre mit Blick auf ihre messianische Vision aufzeigt. Die messianische Theologie des Neuen Testaments ist ein hervorragender Einführungstext, der den starken Pluralismus der neutestamentlichen Bücher würdigt und gleichzeitig die offensichtliche Frage aufwirft: Was macht diese siebenundzwanzig verschiedenen Kompositionen zu einem einheitlichen Testament?