
Nature in the History of Economic Thought: How Natural Resources Became an Economic Concept
Von der Antike bis in unsere Zeit haben die an politischer Ökonomie Interessierten die natürliche physische Umwelt fast ausnahmslos als eine für den menschlichen Gebrauch bestimmte Ressource betrachtet. Dieses Buch, das sich auf den Zeitraum von 1600 bis 1850 konzentriert und sich insbesondere mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Adam Smith, T.
R. Malthus, David Ricardo und J. S.
Mill befasst, bietet einen detaillierten Überblick über die Geistesgeschichte der wirtschaftlichen Betrachtung der Natur von der Antike bis zur Neuzeit. Es zeigt, wie selbst jemand wie Mill, der eindeutig von romantischen Vorstellungen über das spirituelle Bedürfnis nach Kontakt mit der unberührten Natur beeinflusst war, diese letztlich als wirtschaftliche Ressource betrachtete.
Aufbauend auf der bestehenden Forschung zeigt diese Studie, wie die Zunahme der modernen Sensibilität für die Natur, insbesondere seit dem späten 18. Jahrhundert, tatsächlich eine dialektische Reaktion auf die wachsende Entfernung der modernen städtischen Zivilisation von der natürlichen Umwelt war.
Das Buch bietet einen beispiellos detaillierten Überblick über die Geistesgeschichte der ökonomischen Betrachtung der Natur und unterstreicht gleichzeitig, dass die Geschichte dieses Themas bemerkenswert konsistent ist.