
The Enlightenment's Animals: Changing Conceptions of Animals in the Long Eighteenth Century
In The Enlightenment's Animals wirft Nathaniel Wolloch einen umfassenden Blick auf die sich verändernden Vorstellungen von Tieren in der europäischen Kultur während des langen achtzehnten Jahrhunderts. Indem er Diskussionen aus der Geistesgeschichte, der Wissenschaftsgeschichte, der Geschichte der Geschichtsschreibung, der Geschichte des ökonomischen Denkens und nicht zuletzt der Kunstgeschichte miteinander verbindet, beschreibt er, wie Tiere in verschiedenen intellektuellen und künstlerischen Kontexten diskutiert und konzipiert wurden und sich in dieser Zeit dramatisch veränderten.
Während im 17. und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts die sensorischen und kognitiven Eigenschaften der Tiere im Vordergrund standen, entwickelte sich in der Spätaufklärung eine neue Sichtweise, die das Tier als wirtschaftliche Ressource betonte.
Wolloch konzentriert sich insbesondere auf die niederländische Kultur des 17. Jahrhunderts und die schottische Aufklärung, geht aber auch auf Entwicklungen in anderen Ländern ein und präsentiert einen neuen Blick auf ein Thema, das in der modernen Wissenschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt.