Bewertung:

Das Buch bietet eine gut artikulierte Verteidigung der biblischen Schöpfung und geht gleichzeitig auf das kontroverse Thema der Evolution ein. Es ist sowohl für die persönliche Betrachtung als auch für Gruppendiskussionen wertvoll und zeichnet sich besonders durch seine Klarheit und Nachdenklichkeit aus.
Vorteile:Gut geschrieben und klar dargestellt. Hilfreiche Arbeitsmappe für die Diskussion. Überzeugende Argumente und gut dokumentierte Argumente für die biblische Schöpfung. Regt zum Nachdenken an und eignet sich für verschiedene Zielgruppen, darunter Studenten, Lehrer und Pastoren. Ermutigt die Leser, ihre Überzeugungen zu überprüfen, ohne abweichende Sichtweisen abzuwerten.
Nachteile:Manche Leser werden den Inhalt in der ersten Hälfte des Buches ansprechender finden als in der zweiten Hälfte. Das Buch ist eher für diejenigen geeignet, die offen für eine biblisch begründete Schöpfungslehre sind, was seine Anziehungskraft auf überzeugte Evolutionisten möglicherweise einschränkt.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Gaining the High Ground over Evolutionism
Die Kontroverse um den Ursprung des Universums, der Erde und aller Lebewesen ist eine anhaltende Debatte in der Öffentlichkeit. In Gaining the High Ground over Evolutionism stellt der Autor Robert J. O'Keefe eine Analyse vor, die zu der Erkenntnis führt, dass die Erlangung von Wissen über den Ursprung auch bedeutet, den Ursprung des Wissens zu entdecken.
Gaining the High Ground over Evolutionism erkennt die ideologische Natur des Themas Ursprung an. Er verlässt den Bereich der Wissenschaft und beginnt, sich mit der Frage zu befassen, indem er die wissenschaftliche Revolution und ihre Auswirkungen auf das westliche Denken untersucht, die Auslegung von Genesis 1 untersucht und relevante Aspekte der Geschichte der Geologie, Biologie und Astronomie beschreibt.
O'Keefe fasst die Wissenschaft als Mittel zur Erkenntnisgewinnung zusammen und erörtert die wissenschaftliche Methode, wie sie auf die Naturgeschichte angewendet wird. Er untersucht, wie das Gerichtssystem mit der Kontroverse umgegangen ist, zieht Punkte aus C. S. Lewis' Argumenten gegen den Naturalismus heran und konfrontiert dann die Ideologie, die hinter der Evolutionswissenschaft steht, die Philosophie des Naturalismus, und stellt die seiner Meinung nach besten Argumente dagegen vor. Abschließend führt er die Gründe für die Autorität der Bibel an und erörtert die Partnerschaft von Vernunft und Glauben.
Indem er den Rahmen der Untersuchung über die Grenzen der Wissenschaft hinaus ausweitet, zeigt O'Keefe, dass die Idee eines Schöpfers ernster genommen werden muss, als es die Wissenschaft und die Philosophie der Nachaufklärung je für nötig gehalten haben.