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Liberty and the Wall of Separation Between Church and State
Was braucht es, um die politische Freiheit zu verwirklichen, und was ist nötig, um sie zu erhalten? Ist Religion eine Notwendigkeit oder ein Hindernis? Ist religiöse Neutralität in öffentlichen Angelegenheiten möglich? Was haben die Mittel der Überzeugung und die Erkenntnis von Gut und Böse mit der politischen Freiheit zu tun?
Freiheit zu tun? Haben die wohlüberlegten Ansichten der Verfasser der Unabhängigkeitserklärung und der Verfassung über die Trennung von Kirche und Staat heute noch eine Bedeutung?
Solche Fragen werden in der pragmatischen Zweckmäßigkeit der Politik umgangen. Sie dürfen jedoch nicht übersehen werden, wenn das amerikanische Experiment der Freiheit verstanden und fortgesetzt werden soll. Liberty and the Wall untersucht diese und andere Aspekte der politischen Freiheit, wie sie in den Vereinigten Staaten gelebt wird. Es destilliert aus der Geschichte das Wesentliche des natürlichen Rechts und der Zustimmung der Regierten sowie die notwendigen Tugenden der Selbstverantwortung und Selbstverwaltung. Es analysiert die.
Bedingungen und Ereignisse, die zum ersten Mal in der Geschichte zu einer formellen Trennung zwischen politischer Herrschaft und Religion führten. Der Übergang von der Regierung über das Volk zu den Menschen über die Regierung und die in der Verfassung und der Unabhängigkeitserklärung verankerten Grundsätze werden erforscht. Die Debatten zwischen Föderalisten und Antiföderalisten sowie zwischen Lincoln und Douglas geben Aufschluss. Die Gefahr utopischer Ideale und die Berufung auf Autoritäten, die über den Menschen und der Regierung stehen, werden gebührend berücksichtigt.
Liberty and the Wall hält sich von konventionellen, oberflächlichen Kontroversen über religiöse Symbole, Reden und Praktiken auf öffentlichem Grund und in öffentlichen Einrichtungen fern. Es wird auch nicht so getan, als gäbe es einfache Lösungen für öffentliche Kontroversen. Weitaus wichtiger für das Thema sind die zugrundeliegenden Wertekonflikte und die Vorstellungen vom Guten und Gerechten in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse, wenn gegensätzliche metaphysische Ansichten unterhalb der Ebene des öffentlichen Bewusstseins um die politische Vorherrschaft ringen. Die Politik ist von Werten und Rechtsvorstellungen durchdrungen. Die Bestimmung des Wertvollen, des Richtigen und des Gerechten ist vielmehr die alles beherrschende Frage.