Bewertung:

Das Buch über die österreichisch-ungarische Armee und die Ostfront löste bei den Lesern heftige Reaktionen aus, wobei die Meinungen über die Qualität des Buches auseinander gingen. Einige fanden es informativ und detailliert in Bezug auf einen selten behandelten Aspekt der Geschichte des Ersten Weltkriegs, während andere den schlechten Schreibstil, die Wiederholungen und die faktischen Ungenauigkeiten kritisierten.
Vorteile:Informativ über die Geschichte der Doppelmonarchie und der Ostfront, detaillierte Beschreibungen der militärischen Kampagnen, bietet Einblicke, die in englischen Quellen nur schwer zu finden sind.
Nachteile:Schlecht geschrieben und redigiert, sich wiederholender Inhalt, unzusammenhängende Erzählung, faktische Ungenauigkeiten und unzureichende Karten.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
The Austro-Hungarian Army and the First World War
Dies ist die endgültige Darstellung der kaiserlich-königlichen Armee Österreich-Ungarns während des Ersten Weltkriegs.
Graydon A. Tunstall zeigt, wie Österreich-Ungarn in den Krieg eintrat, ohne auf die Tortur vorbereitet zu sein, die es durchstehen sollte.
Als der Krieg begann, erwies sich die habsburgische Armee im Verhältnis zu ausgebildeten Offizieren und Arbeitskräften als stark unterbesetzt, verfügte über veraltete Waffen und Ausrüstung und die überwiegende Mehrheit ihrer Truppen war für die moderne Kriegsführung unzureichend ausgebildet. Die Mobilisierung von weit über einer Million habsburgischer Truppen stellte eine enorme logistische Herausforderung dar, um eine Armee aus den unterschiedlichen Kulturen, Sprachen, Wirtschafts- und Bildungshintergründen der Völker des Reiches zu schmieden. Graydon A.
Tunstall zeigt, wie die Armee unter einer schlechten strategischen Ausrichtung und veralteten Taktiken litt und sich einer Zweifrontenoffensive sowohl gegen Russland als auch gegen Serbien gegenübersah. Er zeichnet die Leistungen der Armee auf den Schlachtfeldern Galiziens, Serbiens, Rumäniens, des Nahen Ostens und Italiens bis zu ihrem endgültigen Zusammenbruch im Jahr 1918 nach.