Bewertung:

Das Buch bietet eine gut recherchierte Untersuchung der Pharisäer mit dem Ziel, ein positiveres Bild von ihnen im Kontext der christlichen Gemeinden zu zeichnen. Es hebt die guten Absichten und bedeutenden Beiträge der Pharisäer hervor, erkennt aber auch ihre Schwächen und die komplexe Natur der Kritik Jesu an ihnen an. Der Autor versucht, historische Perspektiven mit biblischen Interpretationen in Einklang zu bringen, aber einige Leser haben das Gefühl, dass die Auseinandersetzung mit kritischen Beobachtungen unzureichend ist.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert, mit ausgezeichneten Hinweisen auf die Rolle der Pharisäer in der jüdischen Gesellschaft
⬤ bietet eine nuancierte Sicht der pharisäischen Absichten und Beiträge
⬤ betont die positiven Aspekte der Pharisäer als ernsthafte Verfolger Gottes
⬤ und liefert einen historischen Kontext, der das Verständnis bereichert.
⬤ Unzureichende Nutzung talmudischen Materials und unzureichende Interaktion mit der Kritik an Jesus
⬤ einige Leser werden feststellen, dass es schwierig ist, positive Darstellungen der Pharisäer mit der Kritik an Jesus in Einklang zu bringen
⬤ und man hat das Gefühl, dass Gelegenheiten verpasst wurden, bestimmte entscheidende Verbindungen zu erkunden.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Pharisees: Their History, Character, and New Testament Portrait
Gegenwärtig wird darum gerungen, wie eine der zentralen Gruppen in der Geschichte des Evangeliums zu verstehen ist: die Pharisäer.
Waren sie Heuchler oder Helden? Oder, wie es ein Autor kürzlich formulierte, vielleicht waren sie einfach gute Jungs mit schlechter Presse. Gelehrte des Judentums und des Neuen Testaments haben das Bild der Pharisäer aus dem ersten Jahrhundert mühsam korrigiert, ja sogar rehabilitiert, aber das scheint die meisten Leser der Heiligen Schrift noch nicht erreicht zu haben.
Hier ist endlich ein Buch, das dem Nicht-Fachmann die Beweise für den Ursprung und die wahre Natur der Pharisäer darlegt ... und ihn herausfordert, die Evangeliengeschichten mit echten Pharisäern im Kopf zu lesen und nicht mit Karikaturen.