
The Politics of Transnational Peasant Struggle: Resistance, Rights and Democracy
Neue Wellen der Landnahme enteignen die Bauern sowohl im globalen Süden als auch im globalen Norden. Doch die Bauern und Bäuerinnen schlagen zurück.
Sie haben sich zusammengeschlossen, um die Enteignung durch ortsbezogene und transnationale Formen des Aktivismus anzufechten. Auf diese Weise haben sie die Forderung nach Ernährungssouveränität artikuliert. Sie behaupten, dass ein demokratisch organisiertes Lebensmittelsystem, in dem Kleinbauern ihre eigenen Lebensmittel auf ihrem eigenen Territorium produzieren, die Welt ernähren und gleichzeitig den Planeten kühlen kann.
Dieses Buch untersucht die Praktiken des bäuerlichen Widerstands. Es soll zeigen, wie es bäuerlichen Basisaktivisten gelungen ist, einen transnationalen sozialen und politischen Wandel zu fordern.
Dabei untersucht das Buch die Formen des Basisaktivismus, die es den Bauern ermöglichen, Land zurückzugewinnen, auf dem sie arbeiten und von dem sie leben können. Es wird untersucht, wie verschiedene Basisbewegungen in der Lage waren, sich zu verbinden und zu vereinen, um transnationale Unterdrückungsdynamiken anzufechten.
Darüber hinaus wird erörtert, wie die Praktiken des bäuerlichen Aktivismus unser Denken über Menschenrechte und globale Demokratie verändern - und wie wir dies tun sollten. Indem das Buch auch die Probleme aufzeigt, mit denen Bauern und Bäuerinnen weiterhin konfrontiert sind, zeigt es, dass die Zukunft nachhaltiger bäuerlicher Lebensgrundlagen vom Willen globaler Organisationen und der transnationalen Gesellschaft abhängt, nicht nur auf die Stimmen bäuerlicher Aktivisten und Aktivistinnen zu hören, sondern auch auf sie zu reagieren.