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Just War and the Responsibility to Protect: A Critique
Trotz der Katastrophen im Irak, in Afghanistan und Syrien und der immer deutlicher werdenden Beweise für die Schrecken des Krieges genießen die Konzepte der „humanitären Intervention“ und des „gerechten Krieges“ eine weit verbreitete Legitimität und üben weiterhin einen unerschütterlichen Einfluss auf unsere Vorstellungskraft aus.
Robin Dunford und Michael Neu liefern eine klare und umfassende Kritik sowohl der Theorie des gerechten Krieges als auch der R2P-Doktrin (Responsibility to Protect), indem sie die philosophischen, moralischen und politischen Argumente, die ihnen zugrunde liegen, dekonstruieren. Dabei zeigen sie, wie Befürworter des gerechten Krieges und der R2P-Doktrin dazu neigen, das Töten in einer Weise zu behandeln, die die komplexe und oft chaotische Realität des Krieges verschleiert und den menschlichen Auswirkungen solcher Konflikte wenig Beachtung schenkt. Darüber hinaus geben sie Antworten auf so schwierige Fragen wie „Wäre es nicht gerecht gewesen, wenn wir in den Völkermord in Ruanda eingegriffen hätten? '.
Ein unverzichtbarer Leitfaden für eines der schwierigsten moralischen und politischen Themen unserer Zeit.