Bewertung:

Das Buch von Teresa Twomey, 'Understanding Postpartum Psychosis: A Temporary Madness“ (Ein vorübergehender Wahnsinn) wird als unverzichtbare Quelle für das Verständnis der postpartalen Psychose (PPP) und verwandter Erkrankungen hoch gelobt. Das Buch verbindet persönliche Geschichten, medizinische Erkenntnisse und historische Zusammenhänge und bietet eine gründliche und einfühlsame Erforschung des Themas. Es wird Frauen, die eine PPP erlebt haben, ihren Familien und Gesundheitsdienstleistern, die sich mit der psychischen Gesundheit von Müttern befassen, empfohlen.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, informativ und bietet wertvolle Einblicke in die postpartale Psychose, einschließlich medizinischer, psychologischer und rechtlicher Perspektiven. Die Leser schätzen die persönlichen Geschichten, die geteilt werden, und fühlen ein Gefühl der Hoffnung und Verbundenheit. Es dient sowohl als persönlicher Ratgeber für Betroffene als auch als Ressource für Fachleute im Gesundheitswesen. Die Autorin wird dafür gelobt, dass sie Licht in diese oft missverstandene Erkrankung bringt, und viele Rezensenten heben die Fähigkeit des Buches hervor, aufzuklären und das Bewusstsein zu schärfen.
Nachteile:In einigen Rezensionen wird darauf hingewiesen, dass das Buch für frischgebackene Mütter, die derzeit mit postpartalen Problemen konfrontiert sind, möglicherweise nicht geeignet ist, da es schwer und erschütternd sein kann. Während viele den Inhalt als ermutigend empfinden, könnten andere mit der emotionalen Schwere des Themas zu kämpfen haben. Es gibt keine größeren Kritikpunkte, was auf eine weitgehend positive Aufnahme hindeutet.
(basierend auf 18 Leserbewertungen)
Understanding Postpartum Psychosis: A Temporary Madness
Dieses fesselnde Buch erklärt, was bei dieser vorübergehenden und gefährlichen Störung, die sich bei manchen Frauen schnell nach der Geburt entwickelt, passiert und warum. Die meisten von uns kennen den Babyblues, eine vorübergehende Traurigkeit, die 50 bis 75 Prozent der frischgebackenen Mütter nach der Entbindung befällt.
Und die meisten von uns kennen die postpartale Depression, eine Traurigkeit, die bei schätzungsweise einer von zehn frischgebackenen Müttern noch Wochen oder Monate nach der Entbindung anhält. Eine schwerwiegendere Form der Störung, von der bis zu einer von 500 Frauen betroffen ist, ist die postpartale Psychose, die zu schwerer Unruhe, Verwirrung, Schlaflosigkeit, Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Manie und möglichen Selbstmord- oder Mordgedanken führt. Jedes Jahr töten Frauen in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt ihre Babys, Kinder und sich selbst als Folge dieser psychischen Erkrankung.
Die Autorin Twomey, eine Mitarbeiterin von Postpartum Support International, gibt uns einen Einblick in die psychologischen, persönlichen, medizinischen, rechtlichen und historischen Perspektiven dieser wenig verstandenen psychischen Krankheit, die sowohl vermeidbar als auch behandelbar ist. Die meisten Frauen, die eine postpartale Psychose erleiden, erholen sich schließlich, ohne jemandem Schaden zuzufügen, aber sie tun dies meist im Stillen.
Paranoia ist ein häufiges Symptom, erklärt Twomey, und das veranlasst die Frauen dazu, ihre Symptome vor ihrem Umfeld zu verbergen. Die Frau kann daher normal erscheinen, aber sich selbst und ihr Baby in Gefahr bringen.
Wir können dies verhindern und behandeln, aber wir müssen es erkennen, indem wir die Frauen nach der Geburt besser untersuchen, sagt Twomey.