Bewertung:

Das Buch kommt bei den Lesern gut an, weil es fesselnd geschrieben ist, gründlich recherchiert und einen faszinierenden historischen Inhalt hat. Allerdings gibt es Kritik an der Länge des Buches und der Unzusammenhängendheit einiger Teile.
Vorteile:Gut geschrieben und recherchiert, fesselnd und leicht zu lesen, faszinierende wahre Geschichte mit interessanten Charakteren, schön strukturierte Erzählung, die den historischen Zeitraum wirkungsvoll wiedergibt.
Nachteile:Etwas unzusammenhängend und ohne Kontinuität, für manche Leser ermüdend lang.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
The Trials of the King of Hampshire: Madness, Secrecy and Betrayal in Georgian England
Ein bestes Geschichtsbuch des Jahres 2016 im Guardian
Exzentrischer, schüchterner Aristokrat ... oder verrückt, böse und gefährlich zu kennen?
Nachbarin Jane Austen hielt den 3. Earl of Portsmouth für einen vorbildlichen Gentleman, und Lord Byron behauptete, der Mann sei zwar ein Narr, aber sicher kein Verrückter. Hinter verschlossenen Türen jedoch vergnügte sich Portsmouth damit, seine Bediensteten so zu kneifen, dass sie schrien, er ließ sich von Sennerinnen mit Lanzetten bluten und war besessen davon, Beerdigungen beizuwohnen. Nachdem er jahrelang auf diese Weise gelebt hatte, versuchte seine Familie 1823, ihn für verrückt erklären zu lassen. Noch immer unter dem Eindruck des Wahnsinns von König George konnte sich die Gesellschaft nicht von dem Prozess losreißen, der zum längsten, teuersten und umstrittensten Wahnsinnsprozess der britischen Geschichte werden sollte.