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The Rhetoric of Conversion in English Puritan Writing from Perkins to Milton
Diese rhetorische Studie über die Überzeugungspraxis englischer puritanischer Prediger und Schriftsteller zeigt, wie sie sowohl an die Vernunft als auch an die Vorstellungskraft appellieren, um ihre Zuhörer und Leser zur Bekehrung, zur Gewissheit des Heils und zu einem gottgefälligen Leben zu bewegen. Anhand von Werken verschiedener Prediger und Schriftsteller wie William Perkins, Richard Sibbes, Richard Baxter und John Bunyan werden in diesem Buch Kontinuitäten und Kontraste in Theorie und Praxis der Überzeugungsarbeit aufgezeigt.
Es zeichnet die Entstehung der puritanischen Allegorie als alternative, phantasievolle Form der Rhetorik nach und wirft ein neues Licht auf die paradoxe Frage, wie Allegorien wie John Bunyans The Pilgrim's Progress zu den bedeutendsten Beiträgen des Puritanismus zum englischen Literaturkanon wurden, trotz des Verdachts auf Allegorie und Phantasie, der in der puritanischen Kultur vorherrschte.
Das Buch schließt mit Überlegungen darüber, wie Milton ähnliche Strategien einsetzt, um seine Leser von seinem eigenwilligen Gottesglauben zu überzeugen, und leistet damit einen originellen Beitrag zu aktuellen wissenschaftlichen Diskussionen über die Textkultur des Puritanismus, die Geschichte der Rhetorik und den rhetorischen Charakter der Theologie.