Bewertung:

In den Benutzerrezensionen wird „The Red Record“ von Ida B. Wells als eindringlicher und notwendiger Bericht über die Lynchmorde an Afroamerikanern im späten 19. Die Leser finden das Buch emotional schwierig und dennoch aufschlussreich, da es Themen wie Rassenungerechtigkeit und die Notwendigkeit eines historischen Bewusstseins anspricht. Das Buch ist eine wichtige Quelle für das Verständnis der systematischen Gewalt, der Schwarze in dieser Zeit ausgesetzt waren, und leistet einen Beitrag zu den heutigen Diskussionen über Ethnie und Gerechtigkeit.
Vorteile:Viele Rezensenten lobten das Buch für seinen aufschlussreichen und wichtigen historischen Inhalt und betonten seinen Wert für das Verständnis von Rassenunrecht und der Grausamkeiten des Lynchmords. Die emotionale Wirkung der Berichte wird ebenso gewürdigt wie der Mut der Autorin Ida B. Wells, diese Ungerechtigkeiten zu dokumentieren. Die Leserinnen und Leser schätzen auch die Fähigkeit des Buches, zum Nachdenken anzuregen und über ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte zu informieren.
Nachteile:In mehreren Rezensionen wurde darauf hingewiesen, dass das Buch aufgrund des anschaulichen Inhalts und der verstörenden Geschichte eine emotionale Herausforderung darstellt und schwer zu lesen ist. Einige Leser fühlten sich von der schieren Menge der geschilderten Schrecken überwältigt, und mindestens einer gab an, dass er das Buch nicht zu Ende lesen konnte. Außerdem wird in einigen Kommentaren darauf hingewiesen, dass der Stil des Buches möglicherweise nicht für diejenigen geeignet ist, die eher eine literarische Erfahrung als eine historische Aufzeichnung suchen.
(basierend auf 36 Leserbewertungen)
The Red Record
Ida B. Wells deckt eine Reihe von rassistisch motivierten Taten auf, von denen Afroamerikaner unverhältnismäßig stark betroffen sind und die von einem mehrheitlich weißen Strafrechtssystem weitestgehend ignoriert werden. Es ist die entscheidende Dokumentation einer brutalen Praxis, die eine Gemeinschaft quälte.
Im späten neunzehnten Jahrhundert war Ida B. Wells eine erfolgreiche Journalistin und Bürgerrechtsaktivistin. Sie nutzte ihre schriftstellerischen Fähigkeiten und ihr Können als investigative Reporterin, um die schreckliche Realität aufzudecken, die viele Afroamerikaner erlebten. The Red Record: Tabulated Statistics and Alleged Causes of Lynching in the United States“ ist ein brisanter Bericht darüber, wie die Gewalt des Mobs und die Vorherrschaft der Weißen de facto zum Gesetz des Landes geworden waren. Sie schufen eine Kultur der Grausamkeit und Schwarzenfeindlichkeit, die öffentliche Übergriffe, einschließlich Lynchmorde, förderte.
Ida B. Wells' Arbeit trug dazu bei, Gespräche über Rassismus, Politik und Polizeiarbeit anzustoßen. Kurz nach der Veröffentlichung von The Red Record: Tabulated Statistics and Alleged Causes of Lynching in the United States wurde das erste Gesetz gegen Lynchmorde in den Kongress eingebracht. Wells' Bemühungen waren entscheidend für Afroamerikaner, die in einem historisch rassistischen System nach Gerechtigkeit suchten.
Mit einem auffälligen neuen Einband und einem professionell gesetzten Manuskript ist diese Ausgabe von The Red Record: Tabulated Statistics and Alleged Causes of Lynching in the United States“ ist sowohl modern als auch lesbar.