Bewertung:

Das Buch bietet eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit den historischen Berichten über Lynchmorde, wie sie von Ida B. Wells dokumentiert wurden. Es ist bekannt für seinen anschaulichen, augenöffnenden Inhalt, der die schmerzlichen Realitäten, mit denen Afroamerikaner konfrontiert waren, ans Licht bringt und tiefe Einblicke in die Auswirkungen dieser Gräueltaten auf den Einzelnen und die Gesellschaft als Ganzes bietet.
Vorteile:Das Buch wird wegen seines informativen Inhalts, seiner historischen Bedeutung und des Muts von Ida B. Wells, diese Ereignisse zu dokumentieren, hoch geschätzt. Die Leser schätzen den aufschlussreichen Charakter der Erzählungen, die emotionale Tiefe und die starken Argumente, die gegen gesellschaftliche Ungerechtigkeiten vorgebracht werden. Das Buch wird als Pflichtlektüre für alle bezeichnet, die sich für die Geschichte Amerikas und soziale Gerechtigkeit interessieren.
Nachteile:Viele Leserinnen und Leser merken an, dass die Thematik sehr anschaulich und emotional anspruchsvoll ist, was manche abschrecken könnte. Einige Rezensenten erwähnen, dass es an visuellen Elementen wie Bildern mangelt, was es für diejenigen, die ein eher visuelles Format bevorzugen, weniger fesselnd macht.
(basierend auf 35 Leserbewertungen)
Southern Horrors
Southern Horrors (1892) ist ein Pamphlet von Ida B. Wells.
Southern Horrors wurde einige Monate nach der Zerstörung des Büros ihrer prominenten Zeitung Free Speech in Memphis durch einen weißen Mob veröffentlicht und ist ein leidenschaftliches Werk des Enthüllungsjournalismus und der politischen Kritik einer führenden Aktivistin des neunzehnten Jahrhunderts. "Niemand in diesem Teil des Landes glaubt die alte, fadenscheinige Lüge, dass Neger-Männer weiße Frauen vergewaltigen. Wenn die weißen Männer des Südens nicht aufpassen, werden sie sich übernehmen und die öffentliche Meinung wird reagieren; dann wird man zu einem Schluss kommen, der dem moralischen Ruf ihrer Frauen sehr schaden wird." Nachdem Ida B.
Wells diese Worte in einer Ausgabe der Memphis Free Speech vom Mai 1892 veröffentlicht hatte, reiste sie zu einem Kurzurlaub nach New York - zweifellos inspiriert durch die zahlreichen Drohungen, die zu dieser Zeit gegen ihr Leben ausgesprochen wurden. In ihrer Abwesenheit zerstörte ein Mob weißer Männer das Büro der Zeitung und hinterließ keine Spuren ihrer umfangreichen Recherchen über das letzte halbe Jahrhundert der Gewalt gegen Afroamerikaner im Namen der weißen Vorherrschaft.
Unbeirrt veröffentlichte Wells nur wenige Monate später "Southern Horrors", in dem sie persönliche Überlegungen zu dem Vorfall mit einer gewagten investigativen Berichterstattung über die weit verbreitete Praxis des Lynchens im amerikanischen Süden verband. Mit einem wunderschön gestalteten Einband und einem professionell gesetzten Manuskript ist diese Ausgabe von Ida B.
Wells' Southern Horrors ein Klassiker der afroamerikanischen Literatur, der für moderne Leser neu interpretiert wurde.