
Secular Power Europe and Islam: Identity and Foreign Policy
Secular Power Europe and Islam argumentiert, dass der Säkularismus nicht das zentrale Prinzip der internationalen Beziehungen ist, sondern als ein Glaubenssystem betrachtet werden sollte, das die internationale Politik beeinflusst.
Durch eine Untersuchung der säkularen Identität Europas, einer Identität, die fälschlicherweise als normativ angesehen wird, zeigt die Autorin Sarah Wolff, wie der Islam die existenziellen Ängste der EU um ihre Sicherheit und ihre säkulare Identität konfrontiert. Der Islam stellt die eurozentrischen Annahmen über Demokratie, Revolution und Menschenrechte in Frage.
Anhand von drei Fallstudien ermutigt Wolff den Leser, den Säkularismus als Grundprinzip der IR und der Diplomatie zu entschlüsseln. In diesem Buch wird argumentiert, dass das Interesse und die diplomatischen Aktivitäten der EU in Bezug auf Religion und insbesondere auf den Islam durch das Beharren auf einer europäischen säkularen Identität geprägt sind, die überdacht werden sollte.