Bewertung:

Das Buch bietet eine historische und kulturelle Untersuchung der Fischereiindustrie im Nordwestatlantik, wobei der Schwerpunkt auf den Shetlandinseln, den Färöer-Inseln und Island liegt. Es verwebt die gemeinsamen Erfahrungen, Nöte und das kulturelle Erbe, die mit diesen maritimen Gemeinschaften verbunden sind, und befasst sich gleichzeitig mit den aktuellen Herausforderungen des Fischereisektors.
Vorteile:Hervorragende und informative Lektüre, fesselnde Erzählung, die den Leser in den Bann zieht, reichhaltige historische Details, anschauliche Beschreibungen des Lebens auf See, bedeutende kulturelle Verbindungen, aufschlussreiche Analyse künftiger Herausforderungen.
Nachteile:In den Rezensionen werden keine wesentlichen Nachteile erwähnt.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
The Salt Roads: How Fish Made a Culture
Die Salzfischindustrie hat die Wirtschaft der Shetlands mehr als zweihundert Jahre lang angetrieben, und Hering und Kabeljau von hier waren in ganz Europa ein Grundnahrungsmittel.
Dieses Buch erzählt die außergewöhnliche Geschichte von Shetlands beständigstem Exportgut. Es reicht von den wilden Gewässern des Nordatlantiks und den abgelegenen eisgefüllten Fjorden Westgrönlands bis zum Baskenland, von den Fischgründen Islands bis zu den jüdischen Schtetls Polens und von den Bergen der Färöer bis zur flachen Küstenlinie der Niederlande.
Neben der Wirtschaft hat die Fischerei auch die Kultur in Europa durchdrungen und Künstler, Musiker, Filmemacher und Schriftsteller inspiriert. Deren Arbeiten sind mühelos in das Buch eingeflochten und zeigen den Salzfischhandel aus einem anderen Blickwinkel. John Goodlad folgt nicht nur dem historischen Faden und erkundet, wie sehr unterschiedliche Kulturen durch den Salzfischhandel zusammengeführt wurden, sondern trifft auch diejenigen, deren Leben sich im 21. Jahrhundert um die Branche dreht, und geht auf die heute drängenden Themen Nachhaltigkeit, Klimawandel und Lebensmittelauswahl ein.