Bewertung:

Gareth Sampsons Buch ist eine fesselnde und aufschlussreiche Untersuchung der Schlacht von Pharsalus und des breiteren Kontextes des Dritten Römischen Bürgerkriegs und bietet eine kritische Neubewertung sowohl von Caesar als auch von Pompejus. Sampson stellt traditionelle Erzählungen in Frage und bietet eine neue Perspektive, die auf antiken Militärtaktiken und Motiven hinter den Handlungen der historischen Schlüsselfiguren beruht.
Vorteile:Der Autor legt eine gut recherchierte und kritische Analyse vor, die die Mythen um die Charaktere von Caesar und Pompejus wirkungsvoll ausräumt. Sampsons Einblicke in Pompejus' strategisches Denken und Caesars Schwachstellen verleihen der historischen Erzählung Tiefe. Der Text fesselt die Leser mit durchdachten Erkundungen der militärischen Taktiken und der Beweggründe für wichtige Entscheidungen während des Krieges.
Nachteile:Einige Leser könnten Sampsons Interpretationen als aggressiv und nicht vollständig begründet empfinden, insbesondere was den Charakter von Pompejus betrifft. Außerdem könnte es Bedenken geben, dass das Buch manchmal die Wahrnehmungen verzerrt, um Pompejus zu entlasten, anstatt eine ausgewogene Sicht der Ereignisse zu präsentieren.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Battle of Pharsalus (48 Bc): Caesar, Pompey and Their Final Clash in the Third Roman Civil War
Gareth Sampson untersucht die Feldzüge, die zu dieser Schlacht führten, sowie die Rolle der verschiedenen regionalen Mächte, die in den römischen Bürgerkrieg hineingezogen wurden.
Im August 48 v. Chr. trafen die beiden größten römischen Feldherren ihrer Generation nach der Schlacht bei Dyrrhachium erneut in der Schlacht bei Pharsalus in Griechenland aufeinander. Julius Caesar, der Eroberer Galliens, war bei Dyrrhachium besiegt und zum Rückzug gezwungen worden, stand nun aber Pompejus dem Großen, dem Eroberer des Ostens, gegenüber. Die Zukunft der kränkelnden römischen Republik stand auf dem Spiel, und jeder glaubte, dass er allein die Lösung für die Wiederherstellung der republikanischen Regierung hatte.
Gareth Sampson untersucht die Kampagnen, die zur Schlacht führten, sowie die Rolle der verschiedenen regionalen Mächte, die in den römischen Bürgerkrieg hineingezogen wurden. Die Schlacht von Pharsalus selbst wird detailliert analysiert, um die Stärken und Schwächen der beiden Armeen und ihrer verschiedenen Befehlshaber sowie die Organisation, Ausrüstung und Taktik der an der Schlacht beteiligten Truppen zu ermitteln, die in einem entscheidenden Sieg Caesars gipfelte. Der Autor schließt mit einer Betrachtung der Nachwirkungen der Schlacht, in der Pompejus in Ägypten ermordet und Caesar durch die Angelegenheiten des Ostens abgelenkt wurde.