Bewertung:

Craig L. Symonds' Buch „The Battle of Midway“ bietet eine umfassende und fesselnde Darstellung der entscheidenden Schlacht des Zweiten Weltkriegs, die sich sowohl auf die amerikanische als auch die japanische Perspektive konzentriert. Die Erzählung ist gut gegliedert, detailliert und enthält persönliche Geschichten verschiedener Teilnehmer, wodurch die historischen Ereignisse für den Leser lebendig und zugänglich werden. Das Buch eignet sich zwar hervorragend als Einführung für neue Leser, doch einige Kritiker merken an, dass es im Vergleich zu früheren Werken keine wesentlichen neuen Informationen enthält.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und fesselnde Erzählung, die den Leser in ihren Bann zieht.
⬤ Detaillierte Darstellung der Ereignisse vor der Schlacht und der wichtigsten Entscheidungen.
⬤ Ausgewogene Perspektiven zwischen den amerikanischen und japanischen Streitkräften.
⬤ Enthält persönliche Anekdoten und Biografien von Schlüsselfiguren.
⬤ Enthält nützliche Anhänge mit technischen Informationen.
⬤ Geeignet sowohl für neue Leser als auch für diejenigen, die bereits mit dem Thema vertraut sind.
⬤ Vermittelt ein besseres Verständnis der Strategien und Fehler der Schlacht.
⬤ Einige Leser sind der Meinung, dass es im Vergleich zu früheren Büchern an neuen Erkenntnissen oder zusätzlichen Details mangelt.
⬤ Kann verwirrend sein wegen der vielen gleichzeitigen Aktionen während der Schlacht ohne klare Zeitleiste.
⬤ Es fehlt eine ausführliche Diskussion der japanischen Strategien und Perspektiven.
⬤ Einige Kritiken weisen darauf hin, dass bestimmte Ereignisse, wie die „Flucht ins Nirgendwo“, zu stark vereinfacht oder falsch dargestellt werden.
⬤ Die Verwendung von Karten und Diagrammen könnte im Sinne der Übersichtlichkeit verbessert werden.
(basierend auf 570 Leserbewertungen)
The Battle of Midway
Es gibt nur wenige Momente in der amerikanischen Geschichte, in denen sich der Lauf der Dinge so plötzlich und dramatisch veränderte wie in der Schlacht von Midway. Im Morgengrauen des 4. Juni 1942 beherrschte eine wütende japanische Flotte den Pazifik. Bei Sonnenuntergang war ihre gepriesene Flugzeugträgerflotte (die Kido Butai) versenkt worden, und ihr Einfluss auf den Pazifik war für immer gebrochen.
In diesem absolut fesselnden Bericht über einen Schlüsselmoment in der Geschichte des Zweiten Weltkriegs zeichnet Craig L. Symonds, einer der führenden Marinehistoriker Amerikas, ein unvergessliches Porträt von Einfallsreichtum, Mut und Aufopferung. Symonds beginnt mit der Ankunft von Admiral Chester A. Nimitz in Pearl Harbor nach dem verheerenden japanischen Angriff und beschreibt die Schlüsselereignisse, die zum Höhepunkt der Schlacht führten, darunter sowohl Coral Sea - die erste Schlacht in der Geschichte gegen gegnerische Flugzeugträger - als auch Jimmy Doolittles gewagter Angriff auf Tokio. Symonds konzentriert sich dabei auf die beteiligten Personen und bietet aussagekräftige Porträts der Admirale Nimitz, Halsey, Spruance und zahlreicher anderer Amerikaner sowie der führenden japanischen Persönlichkeiten, einschließlich des pokerliebenden Admirals Yamamoto. Tatsächlich wirft Symonds viel Licht auf die Aspekte der japanischen Kultur - wie ihre zielstrebige Hingabe an den Kampf, die zu schlecht gepanzerten Flugzeugen und unzureichenden Brandschutzmaßnahmen auf ihren Schiffen führte -, die zu ihrer Niederlage beitrugen. Die.
Die Schilderung der Schlacht selbst ist meisterhaft, denn sie verwebt die vielen unterschiedlichen Angriffsfäden - Angriffe, die zu Beginn fehlschlugen -, die schließlich ein Fünf-Minuten-Fenster schufen, in dem drei der vier japanischen Flugzeugträger tödlich verwundet wurden und den Verlauf des Pazifikkriegs in einem Wimpernschlag veränderten.
Symonds ist der erste Historiker, der argumentiert, dass der Sieg bei Midway nicht nur eine Frage des Glücks war, und darauf hinweist, dass Nimitz über gleichstarke Kräfte, überlegene Intelligenz und das Element der Überraschung verfügte. Nimitz hatte eine starke Hand, schlussfolgert Symonds, und er rechnete zu Recht mit einem Sieg.