Bewertung:

Das Buch bietet wertvolle Einblicke in die Geschichte des Rassismus, die sich nicht nur auf den Süden, sondern auch auf den Norden erstreckt, und hebt inspirierende Persönlichkeiten hervor, die gegen diese Ungerechtigkeiten gekämpft haben.
Vorteile:⬤ Unglaublicher historischer Inhalt, der weniger bekannte Aspekte des Rassismus im Norden aufdeckt
⬤ enthält inspirierende Geschichten von mutigen Persönlichkeiten
⬤ fördert das Bewusstsein und das Verständnis für historische Ungerechtigkeiten.
Das Buch konzentriert sich stark auf die dunkleren Aspekte der Geschichte, was für manche Leser beunruhigend sein könnte.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Strange Careers of the Jim Crow North: Segregation and Struggle Outside of the South
Hat der amerikanische Rassismus seinen Ursprung im liberalen Norden? Eine Untersuchung über das System des institutionalisierten Rassismus, das durch Jim Crow im Norden geschaffen wurde
Jim Crow war keine regionale Krankheit, es war ein nationales Krebsgeschwür. Selbst auf dem Höhepunkt des Liberalismus des zwanzigsten Jahrhunderts im Norden war der Jim-Crow-Rassismus nicht zu übersehen. Durch farbenblinde Argumente über „Armutskulturen“ aufrechterhalten, konzentrierte sich die Politik mehr auf die Kriminalität von Schwarzen als auf deren Gleichberechtigung. Verfahren, die Ressourcen in den Bereichen Bildung, Wohnen und Arbeit von armen Schwarzen abzweigten, machten Ghettos und Gefängnisse zu sozialen Pandemien. Die Amerikaner im Norden haben diese Geschichte gemacht. Sie versuchten auch, sie wieder rückgängig zu machen.
Anstatt die Dunkelheit des Jim-Crow-Nordens zu vertreiben, hat der Liberalismus dem Rassismus neue und komplexe Verstecke gegeben. Die zwölf Originalaufsätze in diesem Sammelband enthüllen die vielen seltsamen Karrieren von Jim Crow im Norden. Sie verfolgen zwei Ziele: Erstens zeigen sie, wie der Jim-Crow-Norden als System funktionierte, um die soziale, wirtschaftliche und politische Ungleichheit in den liberalsten Gegenden der Nation aufrechtzuerhalten, und zweitens berichten sie, wie Aktivisten daran arbeiteten, die rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Ungerechtigkeiten zu beseitigen, die aus der Politik, den Praktiken und den Ideen des Jim-Crow-Nordens entstanden.
Das Buch räumt schließlich mit dem Mythos auf, dass der Süden die Wiege des amerikanischen Rassismus war, und legt ein überzeugendes Argument dafür vor, dass der amerikanische Rassismus seinen Ursprung im Norden hatte.