Kampf gegen Jim Crow in der Grafschaft Kings: Der Kongress für Rassengleichheit in Brooklyn

Bewertung:   (4,7 von 5)

Kampf gegen Jim Crow in der Grafschaft Kings: Der Kongress für Rassengleichheit in Brooklyn (Brian Purnell)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

In den Rezensionen wird Brian Purnells Buch „Fighting Jim Crow in the County of Kings“ für seine gründliche Recherche und klare Analyse des systemischen Rassismus im Brooklyn der 1960er Jahre gelobt. Das Buch beschreibt die Bemühungen des Congress of Racial Equality (CORE) um Bürgerrechte und zeigt die Herausforderungen auf, denen sich die Aktivisten in einer scheinbar fortschrittlichen Gesellschaft gegenübersahen, in der tief sitzende rassistische Ungleichheiten herrschten. Es stellt eine Verbindung zwischen den historischen Kämpfen und den aktuellen Fragen des Rassismus her und fordert die Anerkennung der fortbestehenden Ungleichheiten.

Vorteile:

Gründlich recherchiert
gut geschrieben mit einer klarsichtigen Analyse
hebt wichtige historische Kämpfe für Bürgerrechte in Brooklyn hervor
liefert lebendige Schilderungen von Gemeindeaktivismus
wichtiger Beitrag zum Verständnis des systemischen Rassismus.

Nachteile:

Manche mögen die Thematik deprimierend oder entmutigend finden, weil die Aktivisten nur minimale Erfolge erzielt haben; bestimmte historische Perspektiven können vorgefasste Meinungen über die Rassenharmonie während dieser Zeit in Frage stellen.

(basierend auf 2 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Fighting Jim Crow in the County of Kings: The Congress of Racial Equality in Brooklyn

Inhalt des Buches:

Der Congress of Racial Equality (CORE) machte sich Anfang der 1960er Jahre einen Namen als eine der wichtigsten Bürgerrechtsorganisationen. Im Gefolge der Studenten-Sit-ins im Süden gründete CORE im ganzen Land neue Sektionen, darunter auch eine in Brooklyn, New York, die sich schnell als eine der kühnsten und dynamischsten Sektionen des Landes etablierte.

In Fighting Jim Crow in the County of Kings (Kampf gegen Jim Crow im Bezirk Kings) untersucht der Historiker Brian Purnell die zahlreichen direkten Protestkampagnen der Gruppe für wirtschaftliche Gerechtigkeit und soziale Gleichheit. Die Taktik der Gruppe reichte von Streikposten und Sitzstreiks für Arbeitsplätze und Wohnraum bis hin zu dramatischeren Aktionen wie dem Abladen von Müll auf den Stufen der Borough Hall, um gegen die unzureichende Müllabfuhr zu protestieren. Der lange Aktivismus der Ortsgruppe Brooklyn führte jedoch nur zu bescheidenen Fortschritten. Ihre Mitglieder griffen schließlich zu verzweifelten Maßnahmen, wie z. B. einer verkehrsstörenden Blockade am Eröffnungstag der Weltausstellung 1964. Danach war ihre rassenübergreifende, gewaltfreie Phase praktisch vorbei. Ab 1966 orientierte sich die Gruppe stärker an der Black-Power-Bewegung, und es entstand ein neues Brooklyn CORE.

Anhand von Archivquellen und Interviews mit Personen, die direkt in das Kapitel involviert waren, untersucht Purnell, wie Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund sich zusammenschlossen, interne Probleme lösten und sich das Vertrauen der anderen verdienten, bevor sie schließlich desillusioniert und frustriert wurden. Fighting Jim Crow in the County of Kings trägt zu unserem Verständnis der breiteren Bürgerrechtsbewegung bei, indem es untersucht, wie diese in einer ikonischen Stadt im Norden umgesetzt wurde, wo rassenübergreifende Aktivisten einen heldenhaften Kampf gegen mächtige lokale Formen des Rassismus führten.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780813141824
Autor:
Verlag:
Einband:Hardcover
Erscheinungsjahr:2013
Seitenzahl:368

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