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The Language of Comics: Word and Image
In unserer Kultur, die in zunehmendem Maße von Bildern zur Belehrung und Erholung abhängt, ist es wichtig zu fragen, welche Bedeutung Worte und Bilder haben, wenn sie kombiniert werden. Der Comic, eines der meistgelesenen Medien des zwanzigsten Jahrhunderts, ist ein idealer Ausgangspunkt für die Untersuchung der Frage nach Wort und Bild.
Die vorliegende Aufsatzsammlung versucht, eine Antwort zu geben. Die ersten sechs Aufsätze betrachten Wort und Bild als getrennte Kunstformen, die miteinander oder gegeneinander spielen. David Kunzle stellt fest, dass Wörter die Bedeutung der Kunst von Adolphe Willette und Theophile-Alexandre Steinlen in Le Chat Noir einschränken. David A. Berona, der wortlose Romane untersucht, argumentiert, dass die Fähigkeit, Bilder zu lesen, von der Fähigkeit abhängt, Wörter zu lesen. Todd Taylor stützt sich auf die klassische Rhetorik, um zu zeigen, dass Bilder in The Road Runner überzeugender sind als Worte.
N. C. Christopher Couch, der über The Yellow Kid schreibt, und Robert C. Harvey, der sich mit frühen New Yorker-Cartoons befasst, sind beide interessant.