Bewertung:

Das Buch „Waffen-SS Tiger Crews at Kursk“ wird von den Lesern unterschiedlich bewertet. Gelobt werden die detaillierte Recherche, die Gliederung und die fesselnden Biografien der Soldaten, die viele als ansprechend und informativ empfanden. Mehrere Leser kritisieren jedoch die Qualität der Fotos und die Produktionsstandards, die sie als schlecht und unübersichtlich bezeichnen. Einige Rezensenten waren der Meinung, der Inhalt biete keine neuen Erkenntnisse oder wiederhole sich in anderen Werken zum selben Thema.
Vorteile:Das Buch ist sehr detailliert und gut recherchiert und vermittelt ein umfassendes Verständnis der Schlacht und der Erfahrungen der einzelnen Soldaten. Es ist gut gegliedert, mit einem ungewöhnlichen Layout, das die Erzählung durch tägliche Berichte über die Schlacht, Karten und Biografien von Soldaten bereichert. Die Leser fanden die Biografien der Tiger-Besatzungen besonders fesselnd und wertvoll für Geschichtsinteressierte.
Nachteile:Die Fotoqualität wird deutlich kritisiert, viele Bilder werden als dunkel, unscharf und schlecht reproduziert beschrieben. Einige Rezensenten waren der Meinung, dass es dem Inhalt an Originalität mangelt und Informationen wiederholt werden, die in anderen Werken zum selben Thema zu finden sind. Die Produktionsstandards, insbesondere hinsichtlich der Papierqualität und der Fotoreproduktion, wurden als enttäuschend bezeichnet.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
Waffen-SS Tiger Crews at Kursk: The Men of SS Panzer Regiments 1, 2, and 3 in Operation Citadel, July 5-15, 1943
Kursk wird oft als die „größte Panzerschlacht der Geschichte“ bezeichnet. Die Wehrmacht setzte bei diesem Gefecht insgesamt nur 120 Tiger-Panzer ein, darunter 35 vom 2.
SS-Panzerkorps. Diesem Korps gehörten die drei umstrittensten Divisionen des Zweiten Weltkriegs an: Leibstandarte, Das Reich und Totenkopf. Die von diesen Einheiten begangenen Kriegsverbrechen (an Orten wie Oradour, Malmedy und Le Paradis) werden bis heute kontrovers diskutiert, und ihre Kampfkraft wird seit Jahrzehnten analysiert.
Durch die detaillierte Untersuchung einer bestimmten Gruppe von Männern, nämlich der 226 Tiger-Besatzungsmitglieder in Kursk, gibt der Autor einen Einblick in die weit verzweigte und rätselhafte Organisation der Waffen-SS. Ziel dieses Projekts ist es, den Mythos um die gefürchtetsten Soldaten, die in einer der grausamsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs die Besatzung des berühmtesten Panzers stellten, zu entkräften.