
The Tudor Cistercians
David H.
Williams schildert alle Aspekte des Lebens der Zisterziensermönche und -nonnen in England und Wales in dem halben Jahrhundert vor dem vollständigen Aussterben der Orden. Bis in die letzten Jahre blieb die Zahl der Berufungen relativ stabil, und es wird deutlich, dass trotz gelegentlicher Abweichungen von den hohen moralischen Standards, die der Orden erwartete, für viele, die sich für diesen Weg entschieden, ihre Berufung an erster Stelle stand.
Dieses Buch untersucht sehr detailliert und soweit es die vorhandenen Unterlagen zulassen, die Rolle, den Charakter, die Erziehung und die Spiritualität nicht nur der Oberen, sondern auch der Untergebenen in den fünfundsiebzig Männerabteien und dreißig Frauenklöstern des Ordens. Die materielle Ökonomie, die das Überleben so vieler Ordensgemeinschaften ermöglichte, wird ebenso ausführlich behandelt wie die bedeutende Präsenz von Laien in den Klosterbezirken. Die Probleme, mit denen die Klöster und Nonnenklöster intern und von außen konfrontiert waren, werden erörtert, während die Rolle, die die Mönche in den äußerst schwierigen Zeiten der Reformation spielten, ausführlich behandelt wird.
Für einige von ihnen bedeutete dies den Märtyrertod. Der Text wird von einschlägigen Verbreitungskarten und anderen Diagrammen begleitet.