Bewertung:

Das Buch bietet tiefe Einblicke in die Entwicklung der ikonischen Rede „I have a dream“ von Martin Luther King, Jr. und untersucht den historischen Kontext und die Einflüsse, insbesondere die Stimme von Langston Hughes. Das Buch ist äußerst informativ und gut recherchiert, so dass es sowohl für Wissenschaftler als auch für allgemein an diesem Thema interessierte Leser von großem Wert ist.
Vorteile:⬤ Aufschlussreiche Erforschung der Entwicklung von MLKs Rede
⬤ historisch bedeutsam
⬤ gut recherchiert und voller Informationen
⬤ bietet neue Erkenntnisse über die Ära der Bürgerrechte und Langston Hughes.
Keine Kindle-Version verfügbar, was ein Nachteil für diejenigen ist, die digitale Leseoptionen bevorzugen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Origins of the Dream: Hughes's Poetry and King's Rhetoric
Jahrelang haben einige Wissenschaftler insgeheim vermutet, dass Martin Luther King Jr.'s "I Have a Dream"-Rede mit der Poesie von Langston Hughes zusammenhängt, und die Verbindung zwischen den beiden wurde absichtlich durch vorsichtige Anspielungen in Kings Reden verschleiert.
In Origins of the Dream (Ursprünge des Traums) lüftet W. Jason Miller diesen Schleier, um zu zeigen, wie Hughes' revolutionäre Poesie zu einem messbaren Tonfall in Kings Stimme wurde, und dass der Einfluss in mehr als nur der einen berühmten Rede zu finden ist.
Miller behauptet, dass King durch die Verwendung von Hughes' Metaphern in seinen Reden ein politisches Klima überwand, das versuchte, die subversive Stimme des Dichters zum Schweigen zu bringen. Er argumentiert, dass King durch die Verwendung von Anspielungen anstelle von Zitaten eine Verschärfung der gegen ihn gerichteten Drohungen und Anschuldigungen vermied, während er es der Nation ermöglichte, die aufrührerischen Ideen hinter Hughes' Poesie unbewusst anzunehmen.