
Transforming Comparative Education: Fifty Years of Theory Building at Stanford
In den letzten fünfzig Jahren haben neue theoretische Ansätze die vergleichende und internationale Bildung als akademisches Gebiet verändert. Wir wissen, dass Forschungsfelder oft von "Kollektiven" von Forschern und Studenten geprägt werden, die zu günstigen Zeitpunkten in der Geschichte zusammenkommen.
In Transforming Comparative Education, das teils institutionelle Erinnerungen, teils intellektuelle Geschichte ist, wird das Stanford-"Kollektiv" als Rahmen für die Erörterung wichtiger Trends und Beiträge zum Fachgebiet von den frühen 1960er Jahren bis heute und darüber hinaus verwendet. Carnoy stützt sich auf Interviews mit Forschern in Stanford, um die Entstehung ihrer wichtigsten theoretischen Erkenntnisse in ihren eigenen Worten darzustellen.
Indem er sie chronologisch durchgeht, ordnet Carnoy jede Arbeit in ihren historischen Kontext ein und argumentiert, dass die vergleichende Erziehungswissenschaft stark von ihrem wirtschaftlichen und politischen Umfeld beeinflusst wird. Schließlich erörtert er den potenziellen Einfluss der feministischen Theorie, der Organisationstheorie, der Wirkungsevaluation, der Weltgesellschaftstheorie und der Staatstheorie auf die vergleichende Arbeit in der Zukunft sowie die politischen und wirtschaftlichen Veränderungen, die neue Richtungen in diesem Bereich inspirieren könnten.