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Locating Memory: Photographic Acts
"... (dieser Band leistet) einen wichtigen Beitrag... zum Überdenken der Grenzen und des Scheiterns fotografischer Repräsentation und zum Infragestellen unserer eigenen interpretatorischen Annahmen, die von dem Wunsch bestimmt sind, Fotografien auf bestimmte Weise zu sehen und zu lesen. Wie der Band anhand einzigartiger und vielfältiger Forschungsstandorte deutlich macht, sind fotografische Bedeutung und Erinnerung instabil und in ständigem Wandel begriffen; sie sind ebenso sehr von Vergessen und Abwesenheit wie von Erinnerung und Präsenz geprägt." - H-Net.
"... der diskursive Stil jedes einzelnen Kapitels unterstreicht den Wert der Aufmerksamkeit für mündliche Überlieferungen... Es gibt viele Kapitel in diesem Band, die es wert sind, untersucht zu werden, da sie ein spezifisches methodisches Gewicht für die Untersuchung des Gedächtnisses und seiner Veränderungen im Laufe der Zeit liefern, die zu nationalen Delirien, Amnesien und allen Arten von kulturellen Störungen führen." - Cultural Studies Review.
"Die gelungene Kombination verschiedener Einsichten, von Arbeiten über kulturelles Gedächtnis und visuelle Kultur bis hin zur Analyse fotografischer Akte, macht diese Aufsatzsammlung einzigartig, ein beispielhaftes Modell interdisziplinärer Wissenschaft und eine wertvolle Bereicherung für Berghahn Books' Reihe 'Remapping Cultural History'." - Kanadische Zeitschrift für Kommunikation.
Als visuelles Medium hat die Fotografie viele kulturell resonante Eigenschaften, die sie mit keinem anderen Medium teilt. In diesen Aufsätzen werden innovative kulturelle Strategien für das Lesen, Wiederlesen und die Wiederverwendung von Fotografien sowie für die (Neu-)Erschaffung von Fotografien und anderen Kunstwerken entwickelt und verschiedene Erinnerungsorte in zeitgenössischen Landschaften heraufbeschworen: von Orten des Krieges und anderer Gewalt über die verlorenen Orte indigener Völker bis hin zu den einst vertrauten alltäglichen Orten von Heim, Familie, Nachbarschaft und Gemeinschaft. Unter besonderer Berücksichtigung des Umfelds, in dem solche Fotografien entstehen und verwendet werden - Familiensammlungen, öffentliche Archive, Museen, Zeitungen, Kunstgalerien -, untersuchen die Autoren, wie sich die Bedeutungen von Fotografien im Laufe der Zeit und zu unterschiedlichen Zwecken verändern, in Frage gestellt und erneuert werden können - von der historischen Recherche bis hin zur Suche nach persönlicher, familiärer, ethnischer und nationaler Identität.
Annette Kuhn ist Professorin für Filmwissenschaft an der Universität Lancaster, Großbritannien, und Herausgeberin der Zeitschrift Screen. Sie hat über Fotografien geschrieben in The Power of the Image: Essays on Representation and Sexuality (1985) und Family Secrets: Acts of Memory and Imagination (1995). Ihr jüngstes Buch ist An Everyday Magic: Cinema and Cultural Memory (2002).
Kirsten Emiko McAllister ist Assistenzprofessorin für Kommunikation an der Simon Fraser University in Kanada. Sie hat in den Zeitschriften West Coast Line, CineAction und Cultural Values über Fotografien, visuelle Kultur und museale Artefakte geschrieben und arbeitet derzeit an einem Buch über eine Gedenkstätte, die den Ort eines japanisch-kanadischen Internierungslagers aus dem Zweiten Weltkrieg markiert.