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Libya's Displacement Crisis: Uprooted by Revolution and Civil War
Libyen befindet sich in einer düsteren humanitären Krise, die das Ergebnis des Abstiegs des Landes in den Bürgerkrieg im Sommer 2014 nach der Revolution von 2011 ist.
Hunderttausende libysche Bürgerinnen und Bürger sind innerhalb des Landes entwurzelt und viele weitere finden in den Nachbarstaaten, insbesondere in Tunesien, Schutz. Auf der Grundlage ausführlicher Interviews mit politischen Entscheidungsträgern, Praktikern und vertriebenen Libyern innerhalb und außerhalb des Landes präsentieren Megan Bradley, Ibrahim Fraihat und Houda Mzioudet eine kurze, aber sehr aufschlussreiche Bewertung der politischen, sozioökonomischen, sicherheitspolitischen, humanitären und menschenrechtlichen Auswirkungen der anhaltenden Vertreibung libyscher Bürger innerhalb und außerhalb ihres Landes.
Mit der Bewertung der komplexen Dimensionen und Folgen der Situation legt Libyens Vertreibungskrise den Grundstein für das, was als nächstes kommt. Die Autoren erkennen an, dass die Lösung dieser Krise von einem ausgehandelten Ende des libyschen Bürgerkriegs abhängt, und stellen Ideen zur Verbesserung von Hilfsstrategien und zur Unterstützung dauerhafter Lösungen für vertriebene Libyer vor, die auch Auswirkungen auf Flüchtlingskrisen in anderen Teilen der Welt haben, darunter Syrien und Irak.
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