
Imagining Urban Complexity: A Humanities Approach in Tropes, Media, and Genres
Imagining Urban Complexity stellt leidenschaftliche und kritische Perspektiven auf die Verbindung zwischen den Geisteswissenschaften und den Urban Studies vor. Es hebt Tropen, Medien und Genres als Kulturtechniken hervor, die die Komplexität in städtischen Umgebungen durch die Verteilung von Errungenschaften, Wahrnehmungsmodi und Arten der Sinngebung gestalten.
Das Buch konzentriert sich auf die politischen und kulturellen Dynamiken in 24 Weltstädten und zeigt, dass urbane Umgebungen in Literatur und Kunst thematisiert werden, aber auch Einheiten sind, die durch Techniken der Sinngebung geformt, wahrgenommen, interpretiert und erlebt werden, die seit langem ein zentrales Anliegen der Geisteswissenschaften sind. Diese Techniken, so argumentiert das Buch, aktivieren eine Dialektik zwischen urbanen Imaginationen und Annullierungen. Tropen, Medien und Genres sind ästhetisch und politisch mächtig: Sie treiben Imaginationen an und eröffnen eine Vielzahl urbaner Möglichkeiten, sie naturalisieren verwirklichte Ordnungen und sie heben Alternativen auf. Das Buch bewegt sich zwischen der genauen Betrachtung von Stadträumen und eher systemischen und infrastrukturellen Ansätzen für urbane Umgebungen und bietet Werkzeuge und Strategien, die angepasst und erweitert werden können, um urbane Komplexität in verschiedenen kulturellen und politischen Kontexten zu verstehen.
Das Buch wendet sich an ein globales Publikum und steht in einer kontinentalen philosophischen Tradition. Es richtet sich an Studenten, Doktoranden und Wissenschaftler in den Bereichen kritische Stadtforschung, Stadtplanung, vergleichende Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Kulturanalyse, Ökokritik, politische Theorie und Ethik.