Bewertung:

Die Rezensionen zu „The Whig Interpretation of History“ von Herbert Butterfield ergeben ein gemischtes Bild. Viele Leser schätzen die zum Nachdenken anregenden Ideen und die Kritik an der Geschichtsinterpretation, insbesondere in Bezug auf die Whig-Perspektive, während andere das Buch als schwer lesbar, veraltet oder nicht ihren Erwartungen an Tiefe oder Detailgenauigkeit entsprechend empfinden.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und fesselnde Prosa.
⬤ Bietet aufschlussreiche Kritik an den Whig-Interpretationen und schärft das Bewusstsein für gängige historische Irrtümer.
⬤ Bietet eine relevante Perspektive für Historiker und ernsthafte Studenten der Geschichte.
⬤ Ermutigt zu einer objektiven Untersuchung der Geschichte, ohne heutige Wertvorstellungen zu übernehmen.
⬤ Empfohlen für Doktoranden und Studierende der Geschichtswissenschaft.
⬤ Manche Leser finden den Text formal oder komplex, was ihn schwer verständlich macht.
⬤ Das Buch wird von einigen als zu kurz und repetitiv empfunden, was zu Enttäuschungen hinsichtlich seiner Tiefe führt.
⬤ Es liest sich für ein modernes Publikum etwas veraltet.
⬤ Gelegenheitsleser könnten es langweilig und nicht fesselnd finden.
⬤ Es gibt Kritik an der Voreingenommenheit des Autors und an der Relevanz der Argumente für die heutige Zeit.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
The Whig Interpretation of History
Es ist nicht so einfach, die Vergangenheit zu verstehen, wie viele, die sie geschrieben haben, uns glauben machen wollen. Die Historiker, die die Vergangenheit aus dem Blickwinkel des protestantischen, fortschrittlichen "Gentleman des 19.
Jahrhunderts" betrachten, werden von Professor Butterfield als "Whig-Historiker" bezeichnet. "Der Whig-Historiker studiert die Vergangenheit mit Bezug auf die Gegenwart.
Er sucht nach dem Handeln in der Geschichte. Und bei seiner Suche nach Ursprüngen und Ursachen kann er leicht die Fakten auswählen, die seine These stützen, und so andere, für das Gesamtbild ebenso wichtige Fakten ausblenden.