Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende Untersuchung der realistischen Methodik in der Programmevaluierung und wird für seine Ausführlichkeit, seinen Humor und das Fachwissen seiner Autoren gelobt. Es gilt als unverzichtbar für qualitative Forscher, die an komplexen Problemen arbeiten.
Vorteile:Ausführliche Darstellung der realistischen Methodik, ansprechender Schreibstil mit Humor, wertvolle Fallstudien und Beispiele, verfasst von anerkannten Forschern, empfohlen als unverzichtbare Quelle für die qualitative Forschung.
Nachteile:Manche Leser finden den Inhalt zu dicht oder zu schwer verdaulich.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
The Science of Evaluation: A Realist Manifesto
Evaluierungsforscher haben die Aufgabe, Nachweise zu erbringen, um die Programmgestaltung anzuleiten und die Ergebnisse zu bewerten. An sie werden die höchsten Erwartungen gestellt - sie sollen Unabhängigkeit und Objektivität in die Politikgestaltung einbringen.
Angesichts der Komplexität moderner Interventionen und des politisch geprägten Hintergrunds aller ihrer Untersuchungen stehen sie vor großen Herausforderungen. Sie haben darauf mit einem riesigen Portfolio an Forschungstechniken reagiert und über ihre Berufsverbände Systeme zur Festlegung von Standards für die Evaluierung und zur Akkreditierung von Evaluierungsfachleuten eingerichtet. Eine wichtige Frage bleibt.
Haben diese monumentalen Anstrengungen zu einem fortschrittlichen, kumulativen und maßgeblichen Wissensbestand geführt, den wir als Evaluierungswissenschaft bezeichnen könnten? Mit dieser Frage beschäftigt sich Ray Pawson in dieser Fortsetzung von Realistic Evaluation and Evidence-based Policy. Als Antwort liefert er einen detaillierten Entwurf für eine Evaluierungswissenschaft, die auf realistischen Prinzipien beruht.