
The Civil Condition in World Politics: Beyond Tragedy and Utopianism
Dieser Band vereint ein internationales Team von Beiträgern und stützt sich auf die internationale politische Theorie und die Geistesgeschichte, um das Problem einer pluralistischen Weltordnung neu zu überdenken.
Inspiriert von der Arbeit des internationalen Politiktheoretikers Nicholas Rengger konzentriert sich das Buch auf drei Hauptbereiche von Renggers Beitrag zur politischen Theorie der internationalen Beziehungen: seine von Augustinus inspirierte Idee einer „anti-pelagianischen Imagination“, sein Oakeshott'sches Argument für ein pluralistisches „Gespräch der Menschheit“ und seine Überlegungen zum Krieg als unzivilisierter Zustand in der Weltpolitik. Durch eine kritische Auseinandersetzung mit seinem Werk beleuchtet das Buch die Verheißungen und Grenzen der Zivilität als skeptischen, nicht-utopischen, anti-perfektionistischen Ansatz zur Theorie der Weltordnung, der sowohl den realistischen Pessimismus als auch den liberalen Utopismus übersteigt.