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The Future of Catholic Higher Education
Die katholische Kirche hat sich in den letzten sechzig Jahren stärker verändert als in den sechshundert Jahren zuvor. Diese Veränderungen haben zu einer erheblichen Verschiebung der Zukunftsaussichten der katholischen Hochschulbildung geführt, da sich in den Vereinigten Staaten eine Kultur entwickelt hat, die für religiöse Traditionen und Praktiken weniger empfänglich ist.
Auf der Grundlage seiner umfangreichen Erfahrungen legt James Heft den aktuellen Stand der katholischen Hochschulbildung dar und zeigt auf, was getan werden muss, um sicherzustellen, dass der Katholizismus nicht aus dem Bildungssystem verdrängt wird. Heft analysiert die grundlegenden intellektuellen Prinzipien des katholischen Hochschulwesens und sowohl die Stärken als auch die Schwächen des heutigen Systems, um einen Blick auf die Möglichkeiten für seine Zukunft zu werfen. Anhand der Geschichte und aktueller kultureller Trends kritisiert The Future of Catholic Higher Education die Säkularisierungsthese, untersucht die Rolle der Bischöfe, der Theologen, des Dissenses, des sensus fidelium, die Rolle der Frauen und der Gewissensfreiheit, die Beziehung zwischen Theologie und Religionswissenschaften, die Einstellungspraxis und die Gestaltung der Lehrpläne.
Mit dem Bild des offenen Kreises entwirft Heft eine Vision der katholischen Universität, die weder ein geschlossener Kreis nur von Katholiken noch ein Marktplatz der Ideen ohne eigene Mission ist. Sein offener Kreis ist einer, der die katholische intellektuelle Tradition fördert, indem er Gelehrte vieler Religionen einbezieht, das katholische soziale Denken in der katholischen Lehre verwurzelt und die akademische Freiheit sowie das Mandat verteidigt.