Bewertung:

Calling This Place Home: Women on the Wisconsin Frontier 1850-1925 ist eine informative und gut recherchierte Geschichte von Wisconsin aus der Sicht der Pionierinnen. Das Buch behandelt verschiedene Facetten ihres Lebens, einschließlich ihrer sozialen Rolle, ihrer Beiträge und ihrer Erfahrungen im Kontext der historischen Ereignisse jener Zeit. Es beleuchtet das Leben sowohl der indianischen als auch der europäisch-amerikanischen Frauen und ist damit eine umfassende Quelle für das Verständnis der Soziologie der Frauen in dieser Epoche.
Vorteile:Das Buch wird als umfassend, fesselnd und unterhaltsam zu lesen beschrieben. Es bietet wertvolle Einblicke in die Rolle der Frauen in der Geschichte von Wisconsin und ist gut recherchiert. Die Rezensenten schätzen den Fokus auf individuelle Geschichten und die Einbeziehung der Erfahrungen sowohl indianischer als auch europäisch-amerikanischer Frauen. Das Buch wird auch als ein gutes Nachschlagewerk für die Zukunft angesehen.
Nachteile:Während die Rezensionen überwiegend positiv ausfallen, werden keine ausdrücklichen Nachteile genannt. Allerdings könnte der detaillierte Charakter der Geschichte auf eine längere Lektüre hindeuten, was für einige potenzielle Leser ein Grund zum Nachdenken sein könnte.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Calling This Place Home: Women on the Wisconsin Frontier, 1850-1925
Die schwedische Hausangestellte Emina Johnson erlebte den großen Brand von Peshtigo im Jahr 1871; die Cherokee-Krankenschwester Isabella Wolfe diente jahrzehntelang im Reservat Lac du Flambeau; die Großmutter der Autorin, Matilda Schopp, war eine von zahlreichen Einwanderern, die sich auf der Landzunge von Wisconsin durchschlugen. Calling This Place Home erzählt die Geschichten dieser und vieler anderer Frauen von Ureinwohnern und Siedlern während der Grenzzeit in Wisconsin.
Die renommierte Historikerin Joan M. Jensen verbrachte mehr als ein Jahrzehnt damit, das Leben einer bemerkenswerten Reihe von Frauen zu erforschen, die in der Mitte des 19. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts lebten. Diese Menschen teilten viele Kämpfe, als sich die Wirtschaft von der Holzfällerei über die Milchwirtschaft bis hin zum Tourismus entwickelte. Sie sahen sich mit vielen Herausforderungen konfrontiert, pflegten ihre Kranken, bildeten ihre Kinder aus, bewahrten ihre kulturelle Identität und behielten ihre eigene Art der Religionsausübung bei.
Jensen verknüpft die Erfahrungen von Ureinwohnern und Siedlern und verwendet Fotos und Dokumente, um die wiedergefundenen Geschichten von repräsentativen, aber oft übersehenen Frauen zu untersuchen und zu illustrieren. Dieser umfassende Band ermöglicht ein tieferes Verständnis der Geschichte des Staates durch die Geschichten einzelner Frauen und die breiteren Entwicklungen, die ihr Leben geprägt haben.