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Travels with Frances Densmore: Her Life, Work, and Legacy in Native American Studies
Jahrhunderts besuchte die Wissenschaftlerin und Gelehrte Frances Densmore (1867-1957) fünfunddreißig indianische Stämme, zeichnete mehr als fünfundzwanzig Lieder auf, sammelte Hunderte von Artefakten und von den Ureinwohnern hergestellte Gegenstände und schrieb Informationen über die Kulturen der Ureinwohner nieder. Zu ihren Besuchen bei indigenen Gruppen gehörten Treffen mit den Ojibwes, Lakotas, Dakotas, Northern Utes, Ho-chunks, Seminolen und Makahs.
Als „Neue Frau“ und selbst ausgebildete Anthropologin beeinflusste sie nicht nur die Haltung der Regierung gegenüber indigenen Kulturen, sondern prägte auch das Fachgebiet der Anthropologie. Densmore bleibt eine faszinierende historische Figur. Obwohl Forscher ihre umfangreichen Sammlungen im Smithsonian und in der Minnesota Historical Society sowie ihre zahlreichen Veröffentlichungen nutzen, kritisieren einige Wissenschaftler ihre Methoden der „Bergungsanthropologie“ und ihre Vorstellungen vom „Verschwinden“ der amerikanischen Ureinwohner.
Travels with Frances Densmore ist die erste detaillierte Studie über ihr Leben und ihre Arbeit. Durch erzählende Beschreibungen ihres Lebens, gepaart mit kritischen Essays über ihre Arbeit, ist dieses Buch ein unverzichtbarer Leitfaden, um zu verstehen, wie Densmore ihre Sammlungen aufbaute und welche dauerhafte Bedeutung sie für Forscher in einer Vielzahl von Bereichen hatten.