Bewertung:

Die Rezensionen weisen darauf hin, dass Leibniz' Werk tiefe Einblicke in die Philosophie und das Verständnis von Substanz und Wirklichkeit bietet, aber möglicherweise nicht für Anfänger in der Philosophie geeignet ist. Die Leserinnen und Leser schätzen die Kürze und Klarheit des Werks, während einige es aufgrund seiner gottbezogenen Themen als langweilig oder herausfordernd empfinden. Das Buch wird für seine Bedeutung und seinen Einfluss gelobt und kann als Ergänzung zu anderen philosophischen Werken dienen.
Vorteile:⬤ Einflussreiche und tiefe Einsichten
⬤ bietet eine neue Perspektive auf die natürliche Welt
⬤ klare und verständliche Sprache
⬤ kurzer Text
⬤ wichtiges philosophisches Werk
⬤ für wenig oder gar nichts auf Kindle erhältlich.
⬤ Nicht empfehlenswert für Anfänger in der Philosophie
⬤ manche finden die Themen rund um Gott langweilig oder unbequem
⬤ ein Rezensent fand den Text im Vergleich zu Kant wenig fesselnd.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Discourse on Metaphysics and the Monadology
Gottfried Wilhelm Leibniz, einer der bedeutendsten Denker des 17. Jahrhunderts, übte einen enormen Einfluss auf die Philosophie von Herder, Feuerbach und Hegel sowie auf die Schriften von Schiller und Goethe aus. Zwei von Leibniz' meist studierten und oft zitierten Werken erscheinen in diesem Band: Der Diskurs über die Metaphysik und die Monadologie.
Der 1686 veröffentlichte Diskurs über die Metaphysik besteht aus Leibniz' Erweiterung eines Briefes an seinen theologischen Freund Antoine Arnauld, in dem er erklärt, dass wir durch unsere Wahrnehmungen den Rest des Universums aus unserer eigenen, einzigartigen Perspektive darstellen. Die ganze Welt ist also in jeder einzelnen Substanz enthalten, da jede dasselbe Universum repräsentiert, und das Universum wird in gewisser Weise so oft vervielfacht, wie es Substanzen gibt, und in ähnlicher Weise wird die Herrlichkeit Gottes durch so viele völlig unterschiedliche Darstellungen seines Werkes verdoppelt. Hier stellt Leibniz seine berühmte Behauptung auf, dass Gott in seiner vollkommenen Erkenntnis und Güte aus freien Stücken diese, die beste aller möglichen Welten, geschaffen hat.
Die 1714 verfasste Monadologie bietet eine prägnante Zusammenfassung von Leibniz' Philosophie. Sie stellt die Gesetze der letzten Ursachen auf, die Gottes freier Entscheidung zugrunde liegen, die bestmögliche Welt zu schaffen - eine Welt, die als dynamischer und perfekt geordneter Beweis für die Weisheit, die Macht und das Wohlwollen ihres Schöpfers dient.