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Disciplinary Futures: Sociology in Conversation with American, Ethnic, and Indigenous Studies
Die Frage, wie Ethnie, Ethnizität, Imperialismus und Kolonialismus in der sozialwissenschaftlichen Forschung eine zentrale Rolle spielen können, wird neu beleuchtet.
Und Methoden
Es besteht ein wachsender Konsens darüber, dass sich die Soziologie und die Sozialwissenschaften im Allgemeinen gründlicher mit dem Erbe und der Gegenwart des Kolonialismus, des Kolonialismus der Eingeborenen/Siedler, des Imperialismus und des rassischen Kapitalismus in den Vereinigten Staaten und weltweit auseinandersetzen müssen. In Disciplinary Futures kommt ein Querschnitt von Wissenschaftlern zusammen, um sich mit der Soziologie und den Sozialwissenschaften anhand dieser Paradigmen auseinanderzusetzen, insbesondere unter dem Einfluss der Disziplinen American, Ethnic und Indigenous Studies.
Mit Originalbeiträgen von Wissenschaftlern wie Yến L Espiritu, Sunaina Maira, Hōkūlani K. Aikau, Salvador Vidal-Ortiz, Ben Carrington, Yvonne Sherwood und Gilda L. Ochoa bietet "Disciplinary Futures" konkrete Wege, wie die Sozialwissenschaften die einschränkenden Rahmen, die sie traditionell für die Untersuchung von Ethnie und Rassismus verwenden, überwinden können: die Schwarz-Weiß-Binarität, die Privilegierung des Nationalstaats, die Fixierung auf das US-amerikanische Festland, die Unterbewertung post- und siedlungskolonialer Studien, die liberalen Annahmen und die begrenzte Vorstellung davon, was Daten sind. Im Gegenzug zeigen die Autoren, dass die Soziologie viele nützliche Fragen, Methoden und Ansätze für Wissenschaftler der Amerikanistik, Ethnologie und Indigenenforschung bereithält. Disciplinary Futures ist ein wichtiges Werk, das diese Disziplinen intellektuell breiter aufstellt und damit besser in der Lage ist, dringende Fragen der Ungerechtigkeit anzugehen.