Bewertung:

Das Buch ist ein wissenschaftliches Werk, das sich mit Ethnie, Rassifizierung und Multikulturalismus in Südkorea befasst und dabei sowohl historische als auch transnationale Perspektiven einbezieht. Während viele Rezensenten die akademische Strenge, den Einblick und die Relevanz für die aktuelle Rassendynamik lobten, wiesen einige Kritiker auf vermeintliche Ungenauigkeiten und eine voreingenommene Perspektive hin.
Vorteile:⬤ Unbezahlbar und akademisch rigoros
⬤ aufschlussreiche Analyse der Beziehungen zwischen den USA und Korea und der rassischen Dynamik
⬤ verbindet die Erfahrungen von Einwanderern mit breiteren historischen Kontexten
⬤ sehr empfehlenswert für Leser, die sich für Ethnie, Ethnizität und transnationale Studien interessieren
⬤ schön geschrieben und für einige Leser lebensverändernd.
⬤ Einige argumentieren, es enthalte sachliche Fehler und stütze sich auf Stereotypen
⬤ Kritikpunkte sind u.a. die Behauptung, die südkoreanische Regierung sei lediglich eine Marionette der US-Regierung
⬤ wahrgenommene Voreingenommenheit und Mangel an umfassenden Daten zur Untermauerung von Behauptungen
⬤ ein Rezensent fühlte sich falsch dargestellt und fand die Argumente irreführend.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Imperial Citizens: Koreans and Race from Seoul to La
Untersucht, wie sich Einwanderer vor und nach der Migration amerikanische Vorstellungen von Rasse aneignen, und zwar vor dem Hintergrund der US-Militärpräsenz und der kulturellen Dominanz der USA über ihr Heimatland.
Dabei stützt er sich auf Interviews und ethnographische Beobachtungen von Koreanern in Seoul und Los Angeles.