Bewertung:

Das Buch wird kritisiert, weil es eher eine sensationslüsterne Darstellung von Morden während des Zweiten Weltkriegs als eine historische Studie ist. Es ist voll von grausamen Details, aber es fehlt eine durchdachte Untersuchung der soziologischen Aspekte des Verbrechens. Einige Leser fanden es jedoch unterhaltsam.
Vorteile:⬤ Fesselnd und gut für diejenigen, die sich für wahre Verbrechen interessieren
⬤ unterhaltsame Lektüre für einige
⬤ prompter Service des Verkäufers.
⬤ Es fehlt an historischer Tiefe und soziologischer Analyse
⬤ gilt als „Groschenroman“ mit Schwerpunkt auf blutigen Details
⬤ schlechte Druckqualität bei einigen Exemplaren.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Dark City: Murder, Vice, and Mayhem in Wartime London
Im London der Kriegszeit gab es mehr als nur steife Oberlippen und mitreißende Refrains von „Roll Out the Barrel“.
Kriminelle jagten ihre Beute ohne Angst vor Repressalien. Viele operierten im Schutze der Dunkelheit und tauchten auf, wenn die Stadt in der nächtlichen Verdunkelung versank.
Andere schlugen einfach zu, wenn sich die Gelegenheit bot. Zu einer Zeit, als die Londoner angesichts der schrecklichen Not zusammenhielten, gab es eine wachsende Zahl von Plünderern, Gaunern, Terroristen, kriminellen Banden, Prostituierten, Vergewaltigern und Mördern, die durch die bombenzerstörten, von Panik heimgesuchten Straßen streiften. Das London der Kriegszeit war in der Tat ein Paradies für Kriminelle.
Die Zahl der Leichen, die während des Blitzkriegs geborgen wurden, machte es den Behörden praktisch unmöglich, sie alle zu obduzieren. Schon bald stellte sich die Frage: Wer war Opfer von Bombenangriffen, und wer wurde einfach ermordet? Der preisgekrönte Krimiautor Simon Read zeichnet ein lebendiges Bild davon, wie das Leben im London der 1940er Jahre wirklich war, und stellt die Verbrechen der berüchtigtsten Täter vor, darunter der Blackout Ripper, Chicago Joe, die Elephant Boys und der berüchtigte Rillington Place Murderer John Reginald Christie.