Bewertung:

In den Rezensionen zu „Edith Wharton's Lenox“ wird das Buch als eine fesselnde Erkundung von Edith Whartons Leben im Goldenen Zeitalter, insbesondere in der Stadt Lenox, Massachusetts, hervorgehoben. Die Autorin Nini Gilder bietet einen reichhaltigen historischen Kontext und Einblicke in die lokale Kultur, die Familien und die Umgebung, die Whartons Werke beeinflusst haben. Das Buch enthält faszinierende Anekdoten, Fotografien und Karten, die dem Leser ein besseres Verständnis der damaligen Zeit vermitteln.
Vorteile:Reichhaltiger historischer Kontext und Einblicke in das Leben von Edith Wharton in Lenox.
Nachteile:Fesselnde Erzählung mit neuen und unveröffentlichten Informationen über Whartons Bekannte.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Im Jahr 1900 brach Edith Wharton in die Sommerkolonie Lenox ein. Als aufstrebende Romanautorin in ihren Dreißigern war sie bereits eine wilde Ästhetin und Intellektuelle.
Sie und ihr Ehemann Teddy planten eine Villa im klassischen Stil, und 1905 wurde sie mit The House of Mirth zur Bestsellerautorin. Als Gastgeberin, Designerin, Gärtnerin und Schriftstellerin setzte Wharton hohe Maßstäbe, die viele begeisterten, darunter den Botschafter Joseph Choate und den Bildhauer Daniel Chester French.
Doch ihre scharfsinnige und manchmal indiskrete Feder verärgerte auch einflussreiche Persönlichkeiten wie Emily Vanderbilt Sloane und Georgiana Welles Sargent. Die Autorin Cornelia Brooke Gilder gibt einen Einblick in die Reaktion der Gemeinde auf diesen störenden Star während ihres turbulenten Jahrzehnts in Lenox.