Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende Diskussion über verschiedene Eigentumsmodelle im modernen Kapitalismus, wobei insbesondere Employee Stock Ownership Plans (ESOPs) und ihre Auswirkungen auf Kultur und Wirtschaft beleuchtet werden. Es enthält eine eingehende Analyse der verschiedenen Eigentumsformen, kritisiert die derzeitigen kapitalistischen Strukturen und schlägt politische Änderungen zur Förderung der Mitarbeiterbeteiligung vor. Der Text ist leicht zugänglich und macht komplexe Ideen verständlich.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und leicht zu lesen
⬤ bietet eine breite Diskussion über Eigentumsformen
⬤ gründliche Analyse von Kapitalismus und ESOPs
⬤ präsentiert philosophische Argumente und politische Empfehlungen
⬤ ermutigt die Mitarbeiterbeteiligung als eine verbindende politische Perspektive
⬤ zeitgemäß und relevant für aktuelle wirtschaftliche Diskussionen.
⬤ Einigen Lesern könnte es den spezifischen Diskussionen über Eigentumsformen an Tiefe mangeln
⬤ bestimmte Modelle, die erwähnt werden, könnten für das Publikum ungewohnt sein
⬤ Kritik an bestehenden Systemen könnte als zu negativ empfunden werden, ohne dass genügend erfolgreiche Beispiele vorgestellt werden.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Ownership: Reinventing Companies, Capitalism, and Who Owns What
Mitarbeiterbeteiligung schafft stärkere Unternehmen, hilft Arbeitnehmern beim Aufbau von Wohlstand und fördert eine gerechtere, stabilere Gesellschaft. In diesem Buch zeigen zwei führende Experten, wie sie funktioniert - und wie sie erheblich ausgeweitet werden kann.
Die Löhne decken die Rechnungen nicht ab. Die Vermögensungleichheit nimmt zu. Das soziale Vertrauen schwindet. Es gibt endlose Debatten darüber, was zu tun ist, aber ein Schlüsselfaktor wird unerklärlicherweise ausgeklammert: wem gehören die Unternehmen, die die Wirtschaft antreiben?
Eigentum ist wichtig. Der Besitz von einigen wenigen bedeutet Vorteile für einige wenige. Aber wenn man das Eigentum verteilt, verteilt man auch die Vorteile des Kapitalismus. Durch Mitarbeiterbeteiligung können Arbeitnehmer echten Wohlstand aufbauen und nicht nur einen Gehaltsscheck abholen. Und es ist ein Teil des Puzzles, der im Verborgenen liegt. Wie Corey Rosen und John Case betonen, gibt es bereits Tausende von florierenden Unternehmen, die sich im Besitz von Mitarbeitern befinden.
Rosen und Case erläutern, warum so viele Unternehmen letztlich im Besitz von Wall-Street-Aktionären oder Private-Equity-Firmen sind - und warum diese Art von Eigentum eine Konzentration auf kurzfristige Gewinne fördert, anstatt die langfristige Nachhaltigkeit zu gewährleisten, die für Arbeitnehmer, Gemeinden und die Umwelt notwendig ist. Sie zeigen die Grenzen von Reformbemühungen auf, die sich nicht mit der wesentlichen Frage befassen, wem was gehört.
Im Mittelpunkt des Buches steht jedoch die Frage, wie die Mitarbeiterbeteiligung entstanden ist, wie sie heute funktioniert und was getan werden muss, um sie auszuweiten. Das Buch zeigt, wie die Idee sowohl in den Vereinigten Staaten als auch auf der ganzen Welt wächst - und warum sie von allen Seiten des politischen Spektrums unterstützt wird.
Rosen und Case zeichnen ein anschauliches Porträt einer Form von Eigentum, die zu wohlhabenderen Arbeitnehmern, verantwortungsvolleren Unternehmen und einer gerechteren, stabileren Gesellschaft führt.